Münsterhausen Vier lange Jahre mussten die Fans des Münsterhauser Chors „Shine On“ warten. Aber jetzt gab der Münsterhauser Chor „Shine on“ in der voll besetzten Franziskus-Kirche in Burtenbach sein lang ersehntes zweites Konzert.
Die Zuhörer konnten einen Ohrenschmaus der besonderen Art erleben. Die 23 Frauen und „ihre“ zwei Männer begeisterten von der ersten Minute an das Publikum.
Der Chor präsentierte eine bunte Mischung aus seinem Repertoire, das überwiegend aus modernen christlichen Liedern, sogenannten Worship-Songs und Gospels besteht.
Vom Auftakt mit gefühlvollem „Agnus Dei“ führte die Melodienreise über „Clap, Clap, your hands“ zu den mitreisenden Gospels aus „Sister Act“. Spätestens bei „I will follow him“ klatschte das Publikum im Rhythmus mit und dachte, dass Whoopi Goldberg und ihre singenden Schwestern direkt auf der Bühne ständen. Um auch dem älteren Publikum gerecht zu werden, wurden alle englischsprachigen Texte ins Deutsche übersetzt mittels Powerpoint-Präsentation an eine Leinwand projiziert.
Auch die Musicals Tarzan und Tabaluga haben Einzug in das Repertoire des Chores gefunden. Mit „Dir gehört mein Herz“ gewannen die Sopranistinnen so manches Herz an diesem Abend. Nach einer kurzen Pause, in der das Publikum mit einem aufwendigen Fingerfood-Buffet verköstigt wurde, führte die Reise weiter nach Afrika.
Von der Trommel begleitet, schwebten die „farbenfrohen“ Töne durch die Franziskuskirche und bei „Sana Sanina“, dem Hosiannaruf aus Botswana, konnte man die Steppe Afrikas förmlich vor sich sehen.
Ein gefühlvoller Teil zum Ende, mit einem kleinen Solo der beiden männlichen Mitstreiter, rundete das Konzert ab und den krönenden Abschluss bildete als Zugabe „Oh happy day“.
Über zwei Stunden Besinnlichkeit, innere Freude, Balsam für Ohren, Herz und Seele schenkte „Shine on“ den Besuchern, die es mit Standing Ovations und Zugaberufen dankten.
Chorleiterin Carina Kalwar aus Thannhausen bedankte sich beim Publikum, bei den zahlreichen Helfern, bei Pfarrer Mirko Cavar für die Bereitstellung der Kirche, bei der Tontechnik und zuletzt auch bei den Chormitgliedern, die durch die zahlreichen Proben die hohe Qualität dieses Konzertes ermöglichten.
Eine Wiederholung dieses Ohrenschmauses lässt keine vier Jahre auf sich warten: Sie ist als Open-Air-Konzert am 19. Mai in der Ziemetshauser Kapelle zu hören. (ars)