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Besuchermagnete: Ein Juwel der Gegenwart

Besuchermagnete

Ein Juwel der Gegenwart

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    Bei den Gästen in der Museumsnacht vor dem Internationalen Museumstag begrüßte Vorsitzender Joachim Böck (links) Zweiten Bürgermeister Michael Maier (Mitte) und Dr. Dagobert Smija (rechts) vom Heimatverein Krumbach.
    Bei den Gästen in der Museumsnacht vor dem Internationalen Museumstag begrüßte Vorsitzender Joachim Böck (links) Zweiten Bürgermeister Michael Maier (Mitte) und Dr. Dagobert Smija (rechts) vom Heimatverein Krumbach.

    Ziemetshausen Als wahre Besuchermagnete erwiesen sich wieder die beiden Museen des Heimatvereins Ziemetshausen am vergangenen Wochenende. Anlässlich des Internationalen Museumstages am Sonntag waren sowohl die alten Webmaschinen und Gerätschaften im Webereimuseum als auch die historischen Einrichtungen im Schreinereimuseum „Bei de Hölzerne“ ständig von zahlreichen Besuchern umlagert.

    Im Hinblick auf die zur Jahresmitte anstehenden Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen des Webereimuseums und der Eröffnung des Stegmann-Hauses als Heimatmuseum nannte Joachim Böck, Vorsitzender des Heimatvereins, die Weberei Gebr. Stegmann als typisches Beispiel für ein Museum im Wandel der Zeit. Wurde hier vor einem halben Jahrhundert noch produziert, so lag der Websaal dann jahrzehntelang im Dornröschenschlaf. Das großzügige Geschenk der verstorbenen Kreszenz Stegmann und die tatkräftige Unterstützung der Marktgemeinde haben in Zusammenarbeit mit Vereinsmitgliedern und zahlreichen freiwilligen Helfern und Gönnern dieses Juwel als Beleg für die frühere Heimat der Weberzunft in der Zusamgemeinde geschaffen.

    In einer Fotodokumentation hat Anton Weber, früherer Bürgermeister und Zweiter Vorsitzender des Vereins, die Entwicklung des Gebäudes von der stillgelegten Weberei zu einem Museum dargestellt. Die Bilder zeigen auch auf, welch großartige Veranstaltungen in den zehn Jahren des Bestehens des Webereimuseums den vielen Besuchern geboten wurden. Mit dem Schreinereimuseum und seinem Mentor Josef Maier kam eine Stätte des Zeugnisses früherer Tätigkeiten im Holz bearbeitenden Handwerk hinzu.

    Ohne die vielen Freiwilligen, die hier einen Großteil ihrer Freizeit verbringen, so Zweiter Bürger-meister Michael Maier, wäre dies alles im Dienst an der Heimat und ihrer Vergangenheit, nicht möglich. So sei die Marktgemeinde weiterhin gerne bereit, den Heimatverein im Sinne seiner satzungsgemäßen Aufgabe als Bewahrer des Heimatgedankens weiterhin zu unterstützen. Nicht zuletzt habe man dafür auch das Stegmann-Haus erworben. Mit einem kleinen Imbiss wurden die Besucher im überfüllten Weberstüble versorgt, die Feier am Samstagabend wurde von einem Streicherquartett musikalisch umrahmt. Führungen im Websaal an beiden Tagen mit laufenden, teils aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammenden Maschinen und Vorführungen im Schreinereimuseum haben die Gäste in ihren Bann gezogen.

    Info Am nächsten Museumstag, am Sonntag, 3. Juni, sind beide Museen wieder von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Informationen im Internet unter www.webereimuseum-ziemetshausen.de

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