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Großbrand: Eine Person stirbt in den Flammen

Großbrand

Eine Person stirbt in den Flammen

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    Eine Person, die ihr Leben verlor, schätzungsweise bis zu 200000 Euro Sachschaden: Das ist die bittere Bilanz eines Brandes am Sonntagmorgen bei einem Balzhauser Ziegelhersteller. Der für Sonntagnachmittag geplante große Balzhauser Faschingsumzug wurde abgesagt.
    Eine Person, die ihr Leben verlor, schätzungsweise bis zu 200000 Euro Sachschaden: Das ist die bittere Bilanz eines Brandes am Sonntagmorgen bei einem Balzhauser Ziegelhersteller. Der für Sonntagnachmittag geplante große Balzhauser Faschingsumzug wurde abgesagt. Foto: Foto: Foto Weiß

    Balzhausen Eine Person tot, bis zu 200000 Euro Sachschaden: Dies ist die bittere Bilanz eines Brandes am Sonntagmorgen in einer Lagerhalle eines Balzhauser Ziegelherstellers. Die Ursache war nach Mitteilung von Christian Owsinski, Sprecher des Kemptener Polizeipräsidiums, zuletzt noch unklar. Ebenso ungeklärt war, ob es sich bei dem Toten um einen 32-jährigen Firmenangehörigen handelt, der offensichtlich in einem Wohnanhänger in der Halle gewohnt hat. Dies werde, so Owsinski, erst nach einer DNA-Analyse und einer Obduktion zweifelsfrei geklärt werden können. Der 32-Jährige wurde gestern laut Polizei aber vermisst. Der für Sonntagnachmittag angesetzte große Balzhauser Faschingsumzug wurde wegen des Brandes abgesagt.

    Von Nachbar bemerkt und gemeldet

    Der Brand war am Sonntag gegen 7.30 Uhr von einem Nachbarn bemerkt und dann der Integrierten Leitstelle in Krumbach mitgeteilt worden. Vor Ort im Einsatz waren nach Auskunft von Peter Rehm, Kommandant der Balzhauser Wehr, rund 180 Feuerwehrleute der Wehren aus Balzhausen, Kirchheim, Mindelzell. Ursberg, Thannhausen, Burg und Krumbach. Hinzu kamen, so Organisationsleiter Ralf Berchtold, circa 30 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes, ein leitender Notarzt und zwei Kräfte des Kriseninterventionsteams. Dieses Team betreut psychologisch Schwerverletzte oder auch Angehörige. Vor Ort war auch das Technische Hilfswerk.

    Bei der in Brand geratenen Halle handelt es sich um einen 25 auf 30 Meter großen Komplex, in dem Ersatzteile für Produktionsanlagen gelagert waren. Durch eine Brandmauer ist dieser Bereich von einem weiteren Hallenkomplex abgetrennt. Dort habe, so Bürgermeister Gerhard Glogger, am Vorabend noch eine Faschingsveranstaltung stattgefunden. Beide Ereignisse hätten aber, so betonte der Bürgermeister, nichts miteinander zu tun. Dazu Pressesprecher Owsinski: „Ein unmittelbarer Zusammenhang mit dem Brandausbruch und einer Faschingsveranstaltung, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf dem Firmengelände stattgefunden hat, ist derzeit nicht erkennbar.“

    Nach mehreren Stunden gelang es den Einsatzkräften, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Gegen 11 Uhr wurde in den Resten eines Wohnanhängers die tote, bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Person gefunden. Dies mache, so Pressesprecher Owsinski, einen DNA-Abgleich nötig. Erkenntnisse in diesem Zusammenhang seien frühestens am Montagnachmittag zu erwarten.

    Die Ermittlungen hat zunächst der Kriminaldauerdienst übernommen. Federführend ist dann die Kripo Memmingen. Owsinski geht davon aus, dass auch ein Brandsachverständiger des Landeskriminalamtes hinzugezogen wird. " S. 30, Bayern

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    Viele Bilder und ein Video unter www.mittelschwaebische-nachrichten.de

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