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27. Januar 2012 19:59 Uhr

Bayerische Sozialministerin zu Gast im Stadtsaal

Familie und Beruf in Einklang bringen

Ministerin Haderthauer lobt beim CSU-Neujahrsempfang den Bau von Krippenplätzen im Kreis Von Monika Leopold-miller

Zum Neujahrsempfang hatte die Kreis-CSU die bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Christine Haderthauer als Rednerin eingeladen. Unser Bild zeigt von links den Landtagsabgeordneten und CSU-Kreisvorzitzenden Alfred Sauter, die stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Stephanie Denzler, Staatsministerin Christine Haderthauer und den CSU-Bundestagsabgeordneten Dr. Georg Nüßlein.
Foto: Monika Leopold-Miller

Krumbach Den Menschen in den Mittelpunkt stellen, nicht Maschinen und Technik: Christine Haderthauer, bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, sprach beim Neujahrsempfang der Kreis-CSU im Krumbacher Stadtsaal zum Thema „Zukunft braucht Werte“. Gutes Wirtschaften sei wichtiger als immer nur mehr Gewinn zu machen, betonte sie.

Jährlich lädt die Kreis-CSU zum großen Neujahrsempfang in den Krumbacher Stadtsaal, jährlich sind dabei bekannte Persönlichkeiten zu Gast. „Wir wollen jedes Jahr einen besonderen Akzent setzen“, sagte der CSU-Kreisvorsitzende Alfred Sauter in seinen Begrüßungsworten. Sauter weiter: „In der CSU haben starke Frauen ihren Platz.“ So hielt in diesem Jahr Ministerin Haderthauer die Festrede.

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Wie ist es möglich, Arbeit und Kinderbetreuung optimal aufeinander abzustimmen? Hadertauer hob in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Kinderkrippenplätzen hervor. Aber Eltern müsste gleichrangig auch die Möglichkeit gegeben werden, den Schwerpunkt der Erziehung zu Hause zu setzen. In Sachen Krippenplätzen sprach sie dem Landkreis Günzburg und der Stadt Krumbach ein Lob aus. Leider seien Kinder immer noch ein Karrierehindernis für Mütter. Dies gelte es zu ändern.

Inzwischen würde es in Sachen Werte bei der jüngeren Generation wieder ein Umdenken geben. Erstrebt werde beispielsweise nicht mehr das große Auto vor der Tür, vielmehr würde die Bedeutung der Familie erkannt. Jetzt gehe es darum, jungen Menschen zu ermöglichen, ihre Vorstellungen von Familie zu leben. Das sei eine wichtige Zukunftsinvestition.

Mit Blick auf die junge Generation sei der Abbau von Schulden von einer großen Bedeutung. Sie würdigte in diesem Zusammenhang die Anstrengungen von Ministerpräsident Horst Seehofer.

Bei Fachkräften alle Ressourcen ausschöpfen

Christine Haderthauer sprach ferner das Thema Fachkräftemangel an. Wichtig sei es, alle Ressourcen auszuschöpfen. Es gelte, die Menschen mit Migrationshintergrund stärker als bisher mit einzubeziehen. Es dürfe nicht sein, dass Menschen nur aufgrund ihres Namens keinen Arbeitsplatz bekämen. Als weitere Ressourcen nannte die Ministerin ältere Menschen und vor allem Mütter. Hier sah sie die größte „Ressourcenverschwendung“.

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