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Autos gestohlen und durchwühlt: Hubschrauber hilft bei der Suche nach Seriendieb

Autos gestohlen und durchwühlt

Hubschrauber hilft bei der Suche nach Seriendieb

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    Ein Fahrrad, das der Autowühler benutzt hatte: Gestern meldete sich der Besitzer des dunkelgrauen Trekking-Rads.
    Ein Fahrrad, das der Autowühler benutzt hatte: Gestern meldete sich der Besitzer des dunkelgrauen Trekking-Rads. Foto: Foto: Polizei Krumbach

    Der Autowühler ist wieder unterwegs: Diesmal wurde er in der Nacht zum Sonntag in der Mindelheimer Straße in Krumbach fündig. Dort entdeckte der Unbekannte in einer Garage einen Wagen, der nicht abgesperrt war. Insgesamt gehen annähernd 40 Fälle in den vergangenen drei Monaten auf das Konto des Autowühlers. Gestern Nachmittag wurde mit einem Polizeihubschrauber nach dem verschwundenen Renault Megane gesucht.

    Bis Redaktionsschluss blieb die Hilfe aus der Luft ohne Erfolg. Der Helikopter befand sich auf dem Rückweg nach München und suchte die Fluren um Krumbach ab. Anfang Februar hatte der Autowühler bereits in Niederraunau zugeschlagen und sich an einem Daimler zu schaffen gemacht. Der wurde später von einem Spaziergänger im Wald zwischen Bayersried und Edenhausen gefunden. Der Täter hatte das Licht angelassen und war geflüchtet.

    Zuletzt hatte der Unbekannte ein Auto in Langenhaslach entwendet. Mit dem unversperrten Mazda ging es nach Burtenbach. Dort stellte er ihn in der Feuerhausstraße ab, um dann einen Fiat und vermutlich ein amtliches Kennzeichen zu entwenden. Mit dem Auto fuhr er vermutlich über Oberrohr nach Langenhaslach zurück.

    Jetzt ist Krumbach Tatort. In die Garage in der Mindelheimer Straße gelangte der Täter recht einfach. Sie war nämlich nicht abgeschlossen. Zu dumm: Im Fahrzeug befand sich ein Zweitschlüssel. Das nutzte der Unbekannte und machte sich mit dem Auto aus dem Staub. Vom Wagen fehlt bislang jede Spur. Der gestohlene silberfarbene Renault Megane hat das Kennzeichen GZ-LY 104.

    Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass der Täter vor dem Auto-Diebstahl im südlichen Stadtgebiet von Krumbach bereits andere Fahrzeuge durchwühlt und offenbar mehrere Fahrräder benutzt hatte. Diese waren jeweils unversperrt in Hofräumen abgestellt worden.

    Die Polizei hat noch keine konkreten Verdachtsmomente, sagte Claus Schedel von der Inspektion in Krumbach am Montag. Er appelliert an potenzielle Zeugen, sich zu melden, am besten sofort bei verdächtigen Beobachtungen. Außerdem gilt: Fahrzeuge nicht unversperrt abstellen, auch nicht in Garagen.

    Hinweise Zeugen können sich bei der Polizei in Krumbach unter der Telefonnummer (08282) 9050 melden.

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