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Kernkraftwerk: Janecek sagt der Mahnwache Danke

Kernkraftwerk

Janecek sagt der Mahnwache Danke

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    Der Landesvorsitzende der Grünen, Dieter Janecek (Mitte), kam zur Mahnwache beim Gundremminger Kernkraftwerk. Links Sprecher Thomas Wolf.
    Der Landesvorsitzende der Grünen, Dieter Janecek (Mitte), kam zur Mahnwache beim Gundremminger Kernkraftwerk. Links Sprecher Thomas Wolf. Foto: Foto: Veh

    Gundremmingen Oft waren es nur noch zwei oder drei Atomkraftgegner, die am Sonntag vor den Toren des Kernkraftwerks Gundremmingen Mahnwache hielten. Der drohende GAU in Japan hat die Zahl der Kernkraftgegner sprunghaft erhöht. Am Sonntagnachmittag kamen etwa 40 Menschen zur Mahnwache nach Gundremmingen, unter ihnen auch der Landesvorsitzende der Grünen, Dieter Janecek.

    „Ich bin zum ersten Mal hier und will einfach mal denen Danke sagen, die sich seit 1989 bei der Mahnwache engagieren“, betont der Politiker. Janecek denkt an die Opfer des Tsunamis in Japan. Und er ist selbstkritisch. Auch die Grünen hätten in der Atompolitik Fehler gemacht. Es sei bitter, dass es erst der Katastrophe in Japan bedurft habe, bis es in Deutschland zur entscheidenden Wende in der Atompolitik mit der Rücknahme der Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke gekommen sei. Am vergangenen Donnerstag war Janecek beim Abschalten des AKW Isar 1 dabei. „Wir fordern, dass der Atomausstieg beschleunigt und der Ausbau der alternativen Energien forciert wird“, sagt der Grünen-Landeschef. Das ist einigen Teilnehmern zu wenig. „Sofort abschalten“, steht auf einem Transparent.

    Sprecher Thomas Wolf kündigt an, dass die Proteste anhalten werden. „Wir gehen nicht mehr von der Straße.“ Deutschland sei in der Lage, den Umstieg auf die erneuerbaren Energien schnell zu schaffen, sagt Wolf. Die Atomenergie zerstöre die Lebensgrundlagen. (bv)

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