Landkreis Die Ernte ist nach dem Hochwasser in vielen Regionen beeinträchtigt, die Schäden sind bei den betroffenen Familien und Betrieben massiv: Nach aktuellen Schätzungen des bayerischen Landwirtschaftsministeriums wurden bayernweit rund 67500 Hektar überflutet. Hochwasser und Starkregen haben in der bayerischen Land- und Forstwirtschaft Schäden von rund 115 Millionen Euro angerichtet, heißt es in einer Pressemitteilung.
„In dieser Situation muss allen betroffenen Familien, Betrieben, Handwerker und Selbstständigen geholfen werden. Gleichzeitig helfen Bauernfamilien überall dort, wo jetzt dringend Hilfe gebraucht wird“, sagt Kreisobmann Michael Wiedemann. „Bitte unterstützen Sie die Betroffenen in den Hochwassergebieten – sei es, indem Sie mit Ihrer Spende die nötige Hilfe ermöglichen oder sich selbst vor Ort engagieren.“ Zur Koordinierung der Einsatzhilfe zwischen Straubing und Passau steht eine Hotline unter der Telefonnummer 0991/208123 zur Verfügung, weitere Kontakte und Informationen zu Hilfsprogrammen gibt es im Internet unter www.bayerischerbauernverband.de.
Der Bauernverband rät außerdem, so früh wie möglich Schäden auf den Feldern und Wiesen, bei Gebäuden oder Inventar festzuhalten. Das ist wichtig, um zum Beispiel nachfolgend beeinträchtigte Flächen wiederherzustellen. Zur Erhebung des Schadensumfangs steht vom Landwirtschaftsministerium allen betroffenen Landwirten ein amtliches Formular zur Verfügung. Diese Vorlage wird auch für den späteren Antrag der Soforthilfe für land- und forstwirtschaftliche Betriebe beim zuständigen Landwirtschaftsamt benötigt. Auch die Geschäftsstelle Günzburg/Neu-Ulm des Bauernverbands steht um Rat suchenden Landwirten zur Verfügung. (mcz)