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Komödie: Schönheitsfarm oder Erdbeerfeld?

Komödie

Schönheitsfarm oder Erdbeerfeld?

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    Bernd Höß und Willi Fendt wurden im Rahmen der Theateraufführung durch den Verband Bayerischer Amateurtheater mit der silbernen Ehrennadel und Urkunde für Verdienste um den eigenen Verein, die eigene Theatergruppe und das über 25-jährige Theaterspiel in Münsterhausen ausgezeichnet. Unser Bild zeigt (von links) den Vorsitzenden der Münsterhauser Theaterfreunde, Erwin Haider, Bernd Höß, Willi Fendt und die stellvertretende Vorsitzende Gabi Schiefele.
    Bernd Höß und Willi Fendt wurden im Rahmen der Theateraufführung durch den Verband Bayerischer Amateurtheater mit der silbernen Ehrennadel und Urkunde für Verdienste um den eigenen Verein, die eigene Theatergruppe und das über 25-jährige Theaterspiel in Münsterhausen ausgezeichnet. Unser Bild zeigt (von links) den Vorsitzenden der Münsterhauser Theaterfreunde, Erwin Haider, Bernd Höß, Willi Fendt und die stellvertretende Vorsitzende Gabi Schiefele. Foto: Foto: Theaterfreunde

    Münsterhausen Eine Schönheitsfarm oder ein Erdbeerfeld? Was könnte sich an der geplanten Umgehungsstraße von Münsterhausen mehr lohnen? Die Münsterhauser Theaterfreunde gehen in ihrem Stück „Die Schönheitsfarm“ auf äußerst unterhaltsame und amüsante Weise dieser Frage nach und binden dabei reichlich Lokalkolorit mit ein.

    Unbeschwerte, heitere und entspannte Stunden bescheren die Theaterfreunde ihrem Publikum. Ob indischer Guru (Wilhelm Fendt mit Assistent Georg Schlauch) oder drei Frauen (Karin Gumpinger, Gabi Schiefele und Angelika Girsig), denen die Sterne Gesundheit, Schönheit und Erfolg verheißen und die in Münsterhausen eine „Schönheitsliga“ gründen wollen, die Rollen scheinen den spielerfahrenen Akteuren auf den Leib geschneidert. „Männer aufgepasst, der Wind hat sich gedreht, wir Frauen kommen“, verkünden kampfeslustig die drei Damen von der „Schönheitsliga“, die in Münsterhausen eine Schönheitsfarm mit Schönheitsyoga gründen wollen. Damit ist so manche Verwicklung schon vorprogrammiert.

    Und dann betritt einer die Bühne und bringt die schon stark strapazierten Lachmuskeln noch mehr in Schwingung: Bernd Höß als leicht schwerfälliger Polizist. Wenn auch die Hose zu kurz geratenen ist, die Jacke zu knapp sitzt, der Schnauzbart seltsam struppig absteht, der Blick, vorsichtig ausgedrückt, geistesabwesend wirkt, die Sprache zwischen Schwäbisch und Hochdeutsch hin und her pendelt – es passt einfach alles. Es ist eine Paraderolle für Bernd Höß. Was jedoch die Leistung seiner Mitspieler in keiner Weise schmälert. Die jahrelange Erfahrung der Laienschauspieler macht sich deutlich bemerkbar. Sie sind durch und durch „alte Hasen“ auf der Bühne.

    Auch die Liebe kommt in dem Theaterstück nicht zu kurz. Lissy Müller alias Melanie Gaa gibt einen unnachahmlich tiefen verliebten Seufzer von sich beim Anblick ihres Schatzes Heiner (Johannes Stegmann).

    Karten gibt es noch für die Zusatzaufführungen am Freitag, 27. Januar und am Freitag, 3. Februar bei Katharina Zacher, Telefon (08281) 4465, werktags zwischen 17 und 20 Uhr und im Internet: www.theaterfreunde-muensterhausen.de

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