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Bilanz: „Sehr zufrieden“

Bilanz

„Sehr zufrieden“

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    Nach 13 Jahren im Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Krumbach wurde Josef Rogg (2. von links) von den Bankvorständen Uwe Köhler (links) und Otto Wengenmayer (rechts) sowie Aufsichtsratsvorsitzendem Christian Plail verabschiedet.
    Nach 13 Jahren im Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Krumbach wurde Josef Rogg (2. von links) von den Bankvorständen Uwe Köhler (links) und Otto Wengenmayer (rechts) sowie Aufsichtsratsvorsitzendem Christian Plail verabschiedet. Foto: Bosch

    Krumbach „Sehr zufrieden“ sind Vorstandsvorsitzender Otto Wengenmayer und Aufsichtsratsvorsitzender Christian Plail von der Raiffeisenbank Krumbach mit dem Wirtschaftsjahr 2011. Alle relevanten Zahlen konnten gegenüber 2010 gesteigert werden und so kann das Geldinstitut mit Stolz heuer das Jubiläum seines 100-jährigen Bestehens feiern.

    Auf diesen Lorbeeren will man sich aber nicht ausruhen. Vorstandsmitglied Uwe Köhler: „Wir nehmen unseren Auftrag ernst, die Bank weiter auszubauen.“ Da konnte auch Bürgermeister Hubert Fischer mit Blick auf die Gewerbesteuer nicht anders: „Machen Sie so weiter.“

    Rund 80 der 145 Vertreter von knapp 8000 Mitgliedern hatten sich zu dieser Jubiläums-Jahresversammlung im Stadtsaal eingefunden. Sie war der Auftakt für vielfältige Aktivitäten, die noch heuer über die Bühne gehen sollen. An erster Stelle nannte Wengenmayer die Gründung einer zweiten Energiegenossenschaft Niederraunau-Aletshausen, die das neue etwas weiter südlich gelegene Solarfeld an der Bahnlinie finanzieren wird. Am 7. Juli wird sich die Bank bei einem Tag der offenen Tür präsentieren und etwas später eine eigene 100-Jahr-Feier veranstalten. Innerbetrieblich wird das Internet-Portal neu gestaltet, die Zweigstelle in Neuburg umgebaut, die Schulung der Vertreter fortgesetzt und man will die Bemühungen als bayerische Pilotbank zum Thema Verbraucherschutz fortsetzen.

    Mit Genugtuung sprach Plail bei der Erörterung des Jahresberichts „von einem insgesamt erfolgreichen Jahr“, während Köhler anhand der Zahlen verdeutlichte, dass trotz der Verwerfungen und Turbulenzen im Bankwesen die Raiffeisenbank deutliche Zuwächse verzeichnen kann. „Wir haben unsere Ziele erreicht oder gar übertroffen“, sagt Köhler (siehe Infokasten). Das sei auch ein Erfolg des Personals in den 20 Geschäftsstellen. Die sparsame Haushaltsführung mache es andererseits möglich, an die Mitglieder fünf Prozent Dividende auszuschütten, die sich aus vier Prozent effektivem Sparzins und einem Prozent Jubiläumsbonus zusammensetze.

    Aufsichtsrat wird kleiner

    Um die notwendigen Regularien kümmerte sich Otto Wengenmayer mit dem Ergebnis, dass der Jahresabschluss, die Gewinnausschüttung und die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig erfolgten. Bei den Nachwahlen für den Aufsichtsrat hatten sich die Gremien auf eine weitere Reduzierung um eine Person geeinigt. Josef Rogg schied aus Altersgründen aus, Hubert Luible und Helmut Schulz wurden wieder gewählt.

    Die Frage eines Vertreters, um wie viele Mitglieder der Aufsichtsrat noch reduziert werden solle, beantwortete der Bankchef: „Jetzt waren es neun, künftig sind es acht, mindestens drei müssen es sein. Unsere Wunschzahl ist sechs.“

    Zahl der Delegierten soll nicht vergrößert werden

    Kein Problem war auch eine Satzungsänderung, die notwendig wurde, damit die Bank künftig auf einem neuen Arbeitsfeld tätig werden kann, nämlich „den Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von regenerativen Energien und deren Verwendung“. Eine weitere Neuerung befasste sich mit der Delegiertenzahl: Da noch heuer das 10000. Mitglied erwartet wird, entfällt künftig auf 80 (bisher 60) Mitglieder ein Vertreter. Die Bank will die Zahl der Delegierten nicht weiter vergrößern, aber darauf achten, dass die kleineren Orte auch künftig in diesem Gremium vertreten sind.

    Beim letzten Tagesordnungspunkt ging es nochmals um den Aufsichtsrat. Dessen Mitglieder, so Wengenmayer, werden ständig größeren Anforderungen ausgesetzt, die ihre Arbeit praktisch gänzlich verändert hätten. Angebracht sei deshalb eine Vergütungserhöhung, wobei er 0,075 Prozent der jeweiligen Bilanzsumme vorschlug. Im Klartext: Der Aufsichtsrat kostet die Bank bei zehn Sitzungen einschließlich einer Pauschale rund 27800 Euro. Nach kurzer Diskussion wurde der Vorschlag von einer großen Mehrheit akzeptiert.

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