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Gemeinderat: Windgutachten wird erstellt

Gemeinderat

Windgutachten wird erstellt

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    In der Abwasser-Pumpstation in Aletshausen kommt es öfters zu unerklärlichen Stromabschaltungen und Pumpenstillstand. Solche Störungen soll in Zukunft ein elektronisches Gerät sofort melden.
    In der Abwasser-Pumpstation in Aletshausen kommt es öfters zu unerklärlichen Stromabschaltungen und Pumpenstillstand. Solche Störungen soll in Zukunft ein elektronisches Gerät sofort melden. Foto: Foto:

    Aletshausen In jüngster Zeit häuften sich ungeklärte Stromabschaltungen in der Abwasser-Pumpstation von Aletshausen. Um einen Gau im Kanalnetz zu verhindern, wurde nun der Kauf eines elektronischen Störmelders beschlossen. Des Weiteren hat der Gemeinderat eine Neufassung der Entwässerungssatzung in Kraft gesetzt, etliche Bauanträge genehmigt sowie über das Schreiben des Regionalverbandes Donau-Iller in Sachen Windkraft diskutiert.

    Abwasser-Pumpstation Im Nordwesten von Aletshausen steht eine Pumpstation, die nicht nur das eigene Abwasser, sondern auch das aus Haupeltshofen und der Unterallgäuer Gemeinde Breitenbrunn weiter zur Kläranlage Krumbach befördert. Bürgermeister Georg Duscher, der auch das Amt des Wasserwarts ausübt, berichtete, dass es dort jüngst öfter zu Stromabschaltungen komme. Trotz intensiver Nachforschungen sei die Ursache noch nicht gefunden. Um einen Rückstau im Kanalnetz zu vermeiden, der zu Überflutungen in Kellern führen könnte, müsse man einen elektronischen Störmelder einbauen, da das gelbe Blinklicht der Station am Tag nicht sofort auffalle. Dieses Wähl- und Steuergerät kostet samt Einbau 950 Euro. Es meldet über das Handynetz dem Wassermeister eine Störung, gleich welcher Art. Da alle Räte von der Notwendigkeit überzeugt waren, wurde zustimmt.

    Satzungsänderung Das Landratsamt hat festgestellt, dass die Beitrags- und Gebühren-Satzung zur Entwässerungs-Satzung nicht mehr aktuell und somit ungültig sei. Dort heißt es unter anderem: Zur Geschossfläche zähle das Außenmaß eines Wohnhauses, Keller und Dachgeschosse, soweit ausgebaut, sowie Nebengebäude. Das Wort „Nebengebäude“ wurde gestrichen und durch „selbstständige Gebäudeteile“ ersetzt.

    Informationen Bürgermeister Duscher trug das Schreiben von Pfarrer Raffaele De Blasi vor, in dem er sich auch im Namen der Kirchenstiftung Haupeltshofen für die großzügige Spende von 25 000 Euro bedankte. Sie sei eine große Hilfe bei der Renovierung der Wallfahrtskirche „Maria Trost“, die rund 450000 Euro gekostet habe. In den Inspektions-Berichten der Feuerwehren Aletshausen und Haupeltshofen wurde beiden Wehren ein sehr guter Zustand von Gerät, Ausrüstung, Fahrzeugen und Gebäuden bescheinigt. Die Übungen waren zufriedenstellend. „Wir können stolz auf unsere Feuerwehren sein“, war der Kommentar des Gemeindechefs.

    Windenergie Bürgermeister Duscher, der auch dem Arbeitskreis „Windenergie“ in Kempten angehört, trug das Schreiben des Regionalverbandes Donau-Iller vor, das besagt, dass derzeit keine Windkraftanlagen über fünfzig Meter Höhe genehmigt werden. Die Entscheidung über „ideale Standorte“ falle im Oktober 2011. Der von ihm angezeigte Standort für ein Windrad wird als gut bezeichnet, wie auf dem überarbeiteten Wind-Atlas zu sehen war. Am 6. August kommt ein Experte nach Aletshausen, der ein Wind- und Standort-Gutachten erstellen wird. „Wir können nur Schritt für Schritt vorgehen, um zu einem Windrad zu kommen“.

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