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Landfrauentag in Ursberg: „Wir sind das ganze Jahr vergnügt“

Landfrauentag in Ursberg

„Wir sind das ganze Jahr vergnügt“

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    Kreisbäuerin Marianne Stelzle bedankte sich beim Landfrauenchor unter Leitung von Elisabeth Neuburger für die klangliche Umrahmung des Landfrauentags.
    Kreisbäuerin Marianne Stelzle bedankte sich beim Landfrauenchor unter Leitung von Elisabeth Neuburger für die klangliche Umrahmung des Landfrauentags. Foto: Claudia Bader

    Ursberg Traditionsbewusstsein, soziales Engagement, Kreativität, Verbraucherdialog, Regionalität, Weiterbildung, Öffentlichkeitsarbeit und solides Gedeihen sind Bausteine, auf denen Zusammenwirken und Zusammenhalt der Kreisvorstandschaft der Günzburger Landfrauen basieren sollen. Die zur neuen Führungsspitze gewählten Bäuerinnen setzten sie beim Landfrauentag in Ursberg zum Logo „Bayerischer Bauernverband“ zusammen. Mehr als 300 Besucherinnen, viele davon in Dirndl und Tracht, klatschten kräftig Beifall.

    Nacheinander stellten die neuen Vorstandsmitglieder, allen voran Kreisbäuerin Marianne Stelzle, sich und ihr familiäres und berufliches Umfeld vor. Eine mit Zither und Gitarre besetzte Stubnmusik schuf die besinnliche Atmosphäre für die geistlichen Worte von Ruhestandspfarrer Hermann Ehle. Mit Blick auf seine langjährige seelsorgerische Tätigkeit verdeutlichte der Geistliche, welch unglaublichen Einbruch die Jugendarbeit von 1968 bis 1973 damals schon erfahren habe. „Das Problem bis heute sei, dass die jungen Leute nicht mehr zur Kirche kämen, bedauerte er.

    Mit Blick auf die pastorale Raumplanung stelle sich die Frage, wie das religiöse Leben der Menschen in den Pfarreien weitergehe. Für Pfarrer Ehle gibt es nur die Methode „von unten her.“ Kirche sei bereits, wenn Menschen zusammenkämen und miteinander redeten. Der Geistliche bezog sich dabei auf ein Zitat von Frère Roger, dem Gründer und lebenslangen Prior der ökumenischen Bruderschaft in der französischen Gemeinde Taizé: „Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast – und wenn es noch so wenig ist.“

    Über die Kraft des Mondes refierierte Andrea Lutzenberger. Landrat Hubert Hafner sprach über die veränderte Rolle der Landfrauen. Darüber berichten wir ausführlich in der Mittwochsausgabe der Mittelschwäbischen Nachrichten. (clb)

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