Krumbach unterstützt die Gemeinden Deisenhausen und Ebershausen beim Aufbau einer Versorgung für Notfälle Von Peter Bauer

Krumbach Ein zweites Standbein für die Wasserversorgung, ein Trinkwassernotverbund: Dieses Thema steht derzeit in Krumbach und in den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Krumbach (Aletshausen, Waltenhausen, Ebershausen, Breitenthal, Deisenhausen und Wiesenbach) ganz oben auf der Tagesordnung. Krumbachs Bürgermeister Hubert Fischer und Werkleiter Dietmar Müller informierten darüber in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses. Krumbach wird demnach verschiedene VG-Gemeinden beim Aufbau eines zweiten Standbeins unterstützen. Die Blicke richten sich dabei nach Deisenhausen und Ebershausen. Die Straße zwischen Krumbach und Deisenhausen (Staatsstraße 2019) soll bekanntlich 2012/2013 ausgebaut werden. Im Zuge dieses Ausbaus werden auch die Krumbacher und die Deisenhauser Wasserversorgung miteinander vernetzt. Deisenhausen werde im Krumbacher Bereich „Am Rothenbach“ anschließen, informierte Werkleiter Dietmar Müller.
An Leitungen sei bereits einiges verlegt. Für Ebershausen werde die Krumbacher Wasserversorgung Krebsbach 1 im Süden der Kammelstadt ein zweites Standbein sein. Entsprechende Verbindungen würden über Waltenberg nach Ebershausen und Seifertshofen eingerichtet.
Müller erläuterte, dass mit den Nachbargemeinden ein Wasserliefervertrag geschlossen werde. Für die Stadt würden keine Kosten entstehen. Bezüglich des Wasserpreises seien die Gespräche noch nicht abgeschlossen. Mit Blick auf den Straßenausbau zwischen Krumbach und Deisenhausen und den Trinkwassernotverbund betonte Bürgermeister Fischer, dass hier „zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“ werden könnten.
Grundlage für die neuen Aktivitäten ist eine EU-Richtlinie. Unter anderem darüber berichten wir in der Mittwochsausgabe der Mittelschwäbischen Nachrichten.
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