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Tennis: Mitten im Abstiegskampf

Tennis

Mitten im Abstiegskampf

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    Udo Frick gewann in Landshut sein Einzel. Für den TC Rot-Weiß Krumbach reichte es aber nicht zum ersten Saisonsieg.
    Udo Frick gewann in Landshut sein Einzel. Für den TC Rot-Weiß Krumbach reichte es aber nicht zum ersten Saisonsieg. Foto: Claudia Steinle

    Krumbach Es war zwischenzeitlich wieder was drin, bei dem dritten Spiel der 1. Herrenmannschaft des TC Rot-Weiß Krumbach beim Spiel der Tennis-Landesliga bei RW Landshut II. Am Schluss unterlagen die Krumbacher aber mit 2:7.

    Ohne den verletzten Stefan Liebl, aber wieder mit ihrem Einser Erik Csarnakovics gingen die Gäste aus Krumbach in die erste Runde. David Mikula an zwei hatte es mit dem stark spielendem Österreicher Raimund Knogler zu tun und musste sich mit 1:6/1:6 geschlagen geben.

    Milan Bayerl durfte an vier spielen, was nach der starken Leistung vom Sonntag auf einen Punktgewinn hoffen ließ. Leider fand der Krumbacher diesmal nur selten zu seinem Spiel und verzweifelte an der „Gummiwand“ Phillip Czeyka. Mit 6:3/6:3 brachte dieser Landshut 2:0 ins Führung.

    Udo Frick an sechs präsentierte sich in guter Form. Er agierte viel aktiver und mutiger als am Sonntag, was ihm viele Punkte brachte. Mit gewohnt starker Beinarbeit holte er auch fast verlorene Bälle und zwang seinen Gegner, Fabian Fichtel, zu Fehlern. Beim Spielstand 6:4/5:3 machte der Landshuter sogar drei Doppelfehler, somit gewann Frick 6:3 und verkürzte auf 1:2.

    Nach dem Duell der „Einser“ stand es schon 2:2. Erik Csarnakovics brauchte ein paar Spiele, um sich an die harten Aufschläge von Bartosz Golas zu gewöhnen. Nach dem 1:3-Rückstand begann allerdings seine sensationelle Vorstellung. Immer wieder platzierte er die Returns nah an die Linien, spielte Stopps, Gegenstopps, Lobs, Passierbälle, bestimmte das Geschehen nach Belieben, gewann elf Spiele in Folge und damit mit 6:3/6:0.

    Nun war alles wieder offen. Peter Kristen gab gegen den Tibor Szathmary alles, spielte schnell, mit wenig Fehlern. Leider wusste der Ungar zu oft die bessere Antwort und so lagen die Krumbacher nach 2:6/2:6 wieder im Rückstand.

    Dominik Garbatscheck war der Pechvogel des Tages. Nach schwachem Start lag er gegen Tobias Seidl 2:6/1:3 hinten. Dann konnte er den Ball immer präziser setzen, kämpfte sich ins Spiel zurück. Garbatscheck holte sich den zweiten Satz mit 7:6. Im Match-Tiebreak hatte der Krumbacher von 1:4 auf 5:5 und 7:7 aufgeholt. Belohnt wurde das, wie oft in dieser Saison, nicht. Nach 7:10 musste er sich geschlagen geben.

    In den Doppeln kam es dann noch dicker. Nach dem klaren 6:0/6:0 Erfolg von Knogler/Szathmary gegen Mikula/Kristen war der Sieg den Landshutern nicht mehr zu nehmen. Csarnakovics/Bayerl waren im ersten Doppel beim 3:6/6:7 nah am Satzgewinn, Garbatscheck/Frick gingen mit 7:6/3:6/7:10 gegen Seidl/Fichtel als Verlierer vom Platz.

    Nach der 2:7-Niederlage liegen die Krumbacher auf dem letzten Platz und befinden sich damit voll im Abstiegskampf. Am morgigen Sonntag geht es ab 10 Uhr auf der heimischen Anlage gegen Iphithos München II weiter und die Kammelstädter wollen alles versuchen, um endlich das Glück auf ihre Seite zu bringen. (zg)

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