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Kinofilm "Bezaubernde Lügen": Chaos der Gefühle

Kinofilm "Bezaubernde Lügen"

Chaos der Gefühle

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    Audrey Toutou (oben) zappelt mit Nathalie Baye im Liebesdreieck.
    Audrey Toutou (oben) zappelt mit Nathalie Baye im Liebesdreieck. Foto: Foto: Capelight

    Ein zauberhafter Film, nicht nur wegen Audrey „Amélie“ Tautou, die erneut einen Tollpatsch in Liebeswirren spielt, sondern auch wegen ihrer Mitspieler, „Mama“ Nathalie Baye und „Verehrer“ Sami Bouajila, die sie mit in das herrlich komische Gefühlschaos hineinzieht. Dabei will Émilie Dandrieux (Tautou) als sachliche Leiterin eines Friseursalons am Mittelmeer nichts von Gefühlen wissen: Der anonyme Liebesbrief landet postwendend im Papierkorb – während der unerkannte Absender danebensitzt. Jean (Sami Bouajila) ist einfacher Handwerker mit eindrucksvoller akademischer Laufbahn, was Émilie später enorm unsicher machen wird. Aber vor allem ihre depressive, frisch getrennt lebende Mutter Maddy (Nathalie Baye) überzeugt als Grund, die Finger von den Gefühlen zu lassen.

    Doch genauso resolut, wie Émilie einer uneinsichtigen Kundin den Pony stutzt, leitet sie den Liebesbrief anonym an die Mutter weiter. Die Gefühlsaufhellung tritt sofort ein und die Gesetze des Genres sorgen dafür, dass Maddy ausgerechnet Jean als Absender entdeckt. Nun soll er das Liebesspiel mit der Mutter treiben, um in der Nähe seiner eigentlichen Liebe bleiben zu können. Das zunehmend bittere Spiel entgleitet Émilie, zusehends gelingen die Verwechslungsszenen, die unfreiwillig belauschten Gespräche.

    Die Komödie ist ein Volltreffer! Neben dem ungewöhnlichen Gefühlsdreieck fährt Regisseur Pierre Salvadori („Die Anfänger“) reihenweise komische Figuren auf – allesamt tolle Schauspieler mit viel Gespür für die Komödie. ****

    Start in Augsburg und Ulm

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