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05. Dezember 2011 12:56 Uhr

Kurzkritik Theater Augsburg

Verführerische Lulu

Alban Bergs Oper aufzuführen, ist für jedes Ensemble eine große Herausforderung. In Augsburg dankte es das Publikum mit einem langen Applaus.

Keiner kennt die „Lulu“-Männer so wie er: Franz Mazura als Schigolch mit Sophia Christine Brommer in der Titelrolle.
Foto: A.T.Schaefer/Theater Augsburg

Alban Bergs epochale Oper "Lulu" szenisch und musikalisch aufzuführen, zumal in einer komplettierten dreiaktigen Fassung, bedeutet noch immer für jedes Theater, für jedes Orchester, für jedes Ensemble eine Anstrengung, eine Herausforderung, eine Großtat.

Und Konzentrationsbereitschaft wird auch vom Publikum erwartet. Nun hat das Theater Augsburg eine szenisch in sich geschlossene Neuinszenierung herausgebracht, deren größte Meriten in der musikalischen Umsetzung liegen. Generalmusikdirektor Dirk Kaftan dirigierte mit ungeheurer Überredungs- und Überzeugungkraft; Sophia Christine Brommer glitzerte stimmlich-verführerisch in der Titelrolle.

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Langer Applaus für einen Abend, der den Zuschauer in einen tragischen Strudel zieht. Ausführliche Kritik in der Zeitung folgt.

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Augsburg | Berg | Lulu | Oper

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