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Wirtschaftsdelegation: Ab nach Abu Dhabi

Wirtschaftsdelegation

Ab nach Abu Dhabi

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    In der Delegation von Wirtschaftsminister Martin Zeil war auch der Dießener Ingenieur Rolf-Günter Jung.
    In der Delegation von Wirtschaftsminister Martin Zeil war auch der Dießener Ingenieur Rolf-Günter Jung. Foto: Foto: Ingenieurbüro Jung

    Abu Dhabi, Dießen Sogar in den mit Öl und Gasreserven reich gesegneten Ländern am arabischen Golf wird intensiv daran gearbeitet, die fossilen Brennstoffe durch alternative Energien zu ersetzen: Obwohl die Vorräte an Erdöl in dieser Region noch über 80 Jahre reichten und die an Erdgas über 150 Jahre, sei man zur Erkenntnis gekommen, dass diese Rohstoffe zu wertvoll seien, allein für die Energieerzeugung verwendet zu werden, erläutert das Dießener Ingenieurbüro Jung Geotechnik GmbH in einer Pressemitteilung.

    Der Geschäftsführer, Rolf-Günter Jung reiste vor Kurzem in einer Delegation unter Leitung des bayrischen Wirtschaftsministers Martin Zeil, Vertretern der Außenhandelskammer der IHK sowie Geschäftsführen von Bauplanungsbüros und Firmen nach Abu Dhabi und Katar, um sich mit Vertretern der Regierungen, der staatlichen Planungsgesellschaften und Forschungseinrichtungen zu treffen.

    Stadtentwicklung mit Niedrigenergiestandard

    Gemeinsam sei über Möglichkeiten der Zusammenarbeit in der Entwicklung und der Durchführung von Projekten der Infrastruktur (Bahnprojekte), Stadtentwicklung mit Niedrigenergiestandard (Green House), Solarenergie (Test von Fotovoltaikbereich unter Staub und Hitzebelastung) sowie Geothermie in vielen Gesprächen und unterschiedlichen Kreisen diskutiert worden. Jung habe dabei den Part der Geothermie und Geotechnik aufgrund seiner mehr als 30-jährigen Erfahrung auch in dieser Region einbringen können. Es seien von ihm interessante Gespräche in der Universität von Masdar, Abu Dhabi (Masdar-City – erste CO2 freie Stadt) über ein dort laufendes Tiefengeothermieprojekt, in Doha, Katar und in der Energy City und in Katar Green Building Council über die Nutzung von oberflächennaher Geothermie zur Gebäudekühlung geführt worden.

    Deutsches Fachwissen wird hoch geschätzt

    „In diesen Ländern wird deutsches Fachwissen hoch geschätzt“, heißt es in der Pressemitteilung. Viele deutsche Unternehmen seien bereits an führender Stelle vor Ort (Deutsche Bahn, Siemens) und viele deutsche Führungskräfte arbeiteten in ansässigen Firmen in oben genannten Golfstaaten. Nachdem nicht nur die Landeshauptstadt München, sondern auch der Freistaat Bayern in dieser Region besonders bekannt sind, wurden laut Jung die Wirtschaftsvertreter der bayerischen Delegationsreise eingeladen an Projekten als Planer und Auftragnehmer teilzunehmen.

    In Katar auf die Planungen für die WM hingewiesen

    Man habe in Katar besonders auf die Planungen für die Stadien der Fußball-WM 2020 hingewiesen, da die Vorentwürfe bereits von einem Münchner Planungsbüro gefertigt wurden. „Die deutschen Landesvertretungen in Katar sowie in Abu Dhabi bedankten sich sowohl bei den Gastgebern als auch bei der bayerischen Delegation für ihr Interesse und die geführten konstruktiven Gesprächen in den verschiedensten Fachbereichen, mit einem abendlichen Empfang in ihren Botschaftsräumen.“ (lt)

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