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Fasching: Am Lumpigen steht die Stadt wieder Kopf

Fasching

Am Lumpigen steht die Stadt wieder Kopf

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    Es geht wieder rund in der Landsberger Altstadt. Am Lumpigen Donnerstag ist der Höhepunkt mit dem Umzug der Schulen.
    Es geht wieder rund in der Landsberger Altstadt. Am Lumpigen Donnerstag ist der Höhepunkt mit dem Umzug der Schulen. Foto: Thorsten Jordan

    Am Lumpigen Donnerstag ist Landsberg wieder im Ausnahmezustand. Ab 11 Uhr ziehen die Schüler bei einem Gaudiwurm durch die Altstadt, spätestens danach übernehmen die Narren aus Nah und Fern das Zepter in Kneipen und Diskotheken. Nachdem im vergangenen Jahr nur 70 Klassen am Umzug der Schulen teilnahmen, ist heuer wieder Besserung in Sicht. Diesmal nehmen 95 Klassen teil. Dennoch klagen die Schulleiter über mangelnde Unterstützung der Gastronomie. Denn für die Ausstattung der Gruppen müssen in erster Linie Eltern und Schule bezahlen.

    Wie in den Jahren zuvor hat der städtische Eigenbetrieb Fun, der als offizieller Veranstalter des Zuges auftritt, die Wirte um eine Spende für die Schulen gebeten. Rund 30 Gastronomen wurden angeschrieben, drei spendeten, wie Fun-Leiter Anton Sirch sagt. Dank einer Großspende seien 615 Euro zusammengekommen. Zu wenig, wenn es nach den Schulleitern geht. Denn die finanzielle Last bleibe ihrer Meinung nach in erster Linie an den Eltern hängen. „Die Spenden sind ein leidiges Thema“, sagt Leonhard Storz. Er ist Lehrer am Ignaz-Kögler-Gymnasium und übernimmt mit den Schülervertretern die innere Organisation des Gaudiwurms.  „Die Gastronomie verdient sich eine goldene Nase“ , sagt Christian Karlstetter, Rektor der Mittelschule am Schloßberg stellvertretend. Er rechnet vor, dass pro Schüler zwischen fünf und 30 Euro aufgewendet werden müssen. Zudem gehe viel Zeit für die Vorbereitung drauf. Und so hat er in den vergangenen Jahren beobachtet, dass immer mehr Eltern ihre Kinder am Lumpigen krank melden. Doch nicht nur bei einigen Eltern und Schüler halte sich die Begeisterung in Grenzen, auch bei vielen Lehrern, wie Elternvertreter kritisiert haben. Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe des Landsberger Tagblatts.

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