Voraussichtlich im September rollen die Bagger an: Die Gemeinderäte Rott und Reichling gaben in ihren jüngsten Sitzungen grünes Licht für die gesetzlich vorgeschriebene und lang geplante Ertüchtigung der Rotter Kläranlage, an die Reichling angeschlossen ist. Mit dem Bau soll die Kläranlage nicht nur auf mehrere Jahrzehnte hinaus die gesetzlichen Vorgaben erfüllen, sondern auch eine klare Verbesserung für den Rottbach erzielt werden. Die rund 2,3 Millionen Euro Kosten müssen die Gemeinden auf die Bürger umlegen. In welcher Form und in wie vielen Raten das geschieht, werden die Gremien demnächst beschließen.
2010 begann die intensive Planungsphase für die Nitrifizierung, seit gut einem halben Jahr fanden laut Horner-Spindler wiederholt gemeinsame Ratssitzungen statt. Allerdings ließ man sich Zeit, denn die Ertüchtigung sollte „hundertprozentig“ werden, damit „in den nächsten 30 Jahren“ keine weiteren Maßnahmen mehr anfallen, so Krötz
So wurden einige der sechs Plan-Varianten, die das Ingenieurbüro in enger Zusammenarbeit dem Wasserwirtschaftsamt entwickelt hatte, auch wieder verworfen. Dazu gab es Probleme mit dem Boden: Nur im Norden der Kläranlage ist dieser stabil genug, um die neuen Bauten tragen zu können.
Das Rennen machte schließlich Variante 1C, eine „Belebungsanlage im Aufstaubetrieb“.
Mehr dazu in der Printausgabe des Landsberger Tagblatts.