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Wettbewerb: Bayerisch-böhmisch in Eresing

Wettbewerb

Bayerisch-böhmisch in Eresing

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    Mit „sehr gut“ schloss die Musikkapelle Kaufering unter der Leitung von Andreas Kößler den Bayerisch-böhmisch-Wettbewerb ab, den der Musikbund für Ober- und Niederbayern in Eresing abhielt.
    Mit „sehr gut“ schloss die Musikkapelle Kaufering unter der Leitung von Andreas Kößler den Bayerisch-böhmisch-Wettbewerb ab, den der Musikbund für Ober- und Niederbayern in Eresing abhielt. Foto: Alexander Mirlach

    Eresing Bereits zum vierten Mal hat der Musikbezirk Lech-Ammersee einen bayerisch-böhmischen Musikwettbewerb veranstaltet, der einst von Ehrenbezirksmusikvorstand Wilfried Schmid (Windach) ins Leben gerufen worden war. Die Veranstaltung wurde bereits zum dritten Mal beim Alten Wirt in Eresing in einem voll besetzten Saal abgehalten. In Eresing unter anderem deswegen, „da der Ort im Musikbezirk Lech-Ammersee sehr zentral gelegen ist“, so Moderator und Schmids Nachfolger Bernhard Weinberger.

    Vier Kapellen im Wettstreit

    Vier Blasmusikkapellen aus Pflugdorf-Stadl, Prittriching, Kaufering und Eresing stellten sich der kritischen Jury mit ihren böhmisch-bayerischen Melodien. Wegen der hohen musikalischen Qualität und guten Ausbildung der Blasmusikkapellen im Landkreis Landsberg war es für die Juroren keine leichte Aufgabe, den Sieger zu ermitteln.

    Zugelassen sind bei diesem Wettbewerb höchstens 24 Musiker mit Dirigent und zwei Sänger, wobei jede Kapelle sechs Stücke vorträgt. Den Abend eröffnete die Musikkapelle aus Pflugdorf-Stadl mit ihrem Dirigenten Andreas Grandl.

    Die 20 Musiker begannen mit „Auf und Ab“, einer Polka in böhmischem Stil. Anschließend bestritt der Musikverein Eresing mit 17 Musikern unter der Leitung von Michael Klotz den Wettbewerb und begeisterte das Publikum mit „Walzerträume“ und einem Titel von Ernst Mosch, „Wir sind Kinder von der Eger“. Als dann der Musikverein Kaufering mit seinem Dirigenten Andreas Kößler auf die Bühne ging, stieg die Spannung an, denn die Kauferinger spielten die „Moldauwellen“, ein Stück von Kurt Pascher, der auch in der Jury saß und das Stück Note für Note kennt.

    Dass sich die Kauferinger Musiker dieser Herausforderung stellten, belohnte das Publikum mit viel Applaus. Das einzige Stück mit Gesang an diesem Abend – das „Rehragout“, wurde von den Kauferingern intoniert. Das Publikum sang mit, was die Stimmung noch mehr anheizte.

    Als Letztes kam die Blaskapelle Prittriching mit ihrem Dirigenten Leonhard Kinader. Angesichts der gestiegenen Geräuschkulisse im Saal hatten sie es nicht ganz leicht, gaben aber ihr Bestes.

    Prittriching war die Kapelle mit den meisten Musikern, 24 an der Zahl, und hatte drei Titel von Karl Edelmann im Programm. Sie beendeten den Wettbewerb nach „Böhmisches Gold“ von Franz Bummerl mit der „Oster-Polka“ im böhmischen Stil, wobei Bariton und Tuba voll zur Wirkung kamen.

    In der Jury saßen der Komponist, Arrangeur und Dirigent Kurt Pascher, der ehemalige Volksmusikpfleger des Bezirks Schwaben, Uwe Rachut, und der Komponist und Dirigent Thomas Greiner.

    Als „sehr gut“ ging Kaufering hervor, die anderen drei Kapellen mit „Gut“. „Sehr gut“ waren aber alle, lautete die Meinung vieler Gäste. (ar)

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