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Messe: Begehrte Auszubildende

Messe

Begehrte Auszubildende

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    Erstmals wurde für die Ausbildungsmesse Landsberg ein großes Zelt aufgebaut. Über 100 Aussteller informierten gestern im Sportzentrum.
    Erstmals wurde für die Ausbildungsmesse Landsberg ein großes Zelt aufgebaut. Über 100 Aussteller informierten gestern im Sportzentrum. Foto: Foto: Thorsten Jordan

    Landsberg Auszubildende sind begehrt wie nie. Das zeigte sich nicht zuletzt bei der Ausbildungsmesse, die gestern im Landsberger Sportzentrum stattfand. Nicht nur am Vormittag, der allein für die Schulen vorgesehen war, sondern auch am Nachmittag kamen Jugendliche, um sich über Lehre und Beruf zu informieren. So fiel das Fazit der Organisatoren durchwegs positiv aus. Sie hatten im Vorfeld nicht damit gerechnet, dass so viele Schüler das Angebot nutzen. Dies gebe den nötigen Schub, auch im kommenden Jahr eine Messe zu organisieren.

    Bald mehr Hochschulen

    Es wäre die dritte Auflage der Ausbildungsmesse Landsberg. Und geht es nach Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch, dann werden 2012 noch mehr Hochschulen an den Lech kommen. Der FDP-Politiker stattete der Messe am Nachmittag einen Besuch ab. Heubisch zeigte sich überrascht, wie viele Unternehmen und Organisatoren um Auszubildende warben. Am Stand der Hochschule Kempten sagte er, er wolle bei den Universitäten Werbung für die Messe machen.

    Das wird vor allem die Leiter der Gymnasien im Landkreis freuen. Deren Schüler waren, mit Ausnahme des Ammerseegymnasuims, heuer erstmals bei der Messe dabei. Das Angebot komme nun auch den Gymnasiasten entgegen, sagte Bruno Bayer, der Leiter des Dominikus-Zimmermann-Gymnasiums in Landsberg. Ein Zuwachs an Hochschulen auf Seiten der Aussteller mache die Messe nur attraktiver.

    Dabei konnten sich die Besucher über mangelnde Attraktivität kaum beschweren. Die über 100 Aussteller gaben sich zum Teil große Mühe, luden an ihren Ständen zum Mitmachen ein und verteilten eifrig Prospekte. Spektakulär war der Auftritt des Landsberger Unternehmens 3C-Carbon, das eigens mit einem Truck vertreten war und zeigte wie Carbon in Autos oder Motorrädern verarbeitet wird. Dass sich das Unternehmen erstmals in der Landsberger Öffentlichkeit präsentiert, resultiere aus der Suche nach Fachkräften und Lehrlingen.

    Überhaupt betonten die Aussteller, dass sich die Jugendlichen in einer bessere Position befänden, als in früheren Jahren. Nun sei es an den Firmen, Werbung zu machen. Vor allem deswegen seien sie bei der Ausbildungsmesse dabei. Es gelte erste Kontakte zu knüpfen und zu zeigen, wie vielfältig das Berufsleben sein kann. Über die Messe hinaus sollen sich die Schüler via Facebook weiterhin auf dem Laufenden halten können. Dazu haben die Organisatoren des Messe in dem sozialen Internetnetzwerk eine eigene Seite geschaltet. Wie Unternehmen via Facebook & Co. für sich werben können, lesen Sie auf Seite 28. (wu)

    Mehr Bilder von der Ausbildungsmesse Landsberg im Internet unter

    landsberger-tagblatt.de

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