Peiting Dicht an dicht reihen sich die Präsentationsstände, die mit Infografiken, Tabellen und bunten Folien beklebt sind. Auf den Tischen davor befinden sich so kuriose Dinge wie mit Laptops und Blumentöpfen verkabelte Elektrochips, blinkende Prototypen von vollautomatisierten Reisekoffern oder mumifizierte Tiefkühlhähnchen. Freundlich erklären die Schüler jedem Interessierten ihren Versuchsaufbau. Unter dem Motto „Bringt frischen Wind in die Wissenschaft“ haben sich 91 von ihnen an den beiden vergangenen Tagen in in Peiting getroffen, um an der siebten Regionalausscheidung des Wissenschaftswettbewerbs „Jugend forscht“ teilzunehmen, die von dem Unternehmen Hoerbiger veranstaltet wird. Dabei urteilten die Juroren darüber, welche der insgesamt 52 vorgestellten Projekte sich für die nächste Stufe, den Landesentscheid qualifizieren, bevor es anschließend auf bundesebene weiter geht. Viele der Teilnehmer stammten aus der näheren und ferneren Umgebung, aus dem Unterallgäu oder den Regionen Starnberg und Weilheim-Schongau. Aus dem Landkreis Landsberg war nur einer dabei, und zwar Christoph Rehekampff mit seiner Tesla-Spule (LT berichtete). Zwar reichte es für ihn nicht zum Sieg, doch die Veranstaltung konnte er trotzdem genießen: „Es ist sehr interessant hier, besonders wenn man sieht, was die anderen so alles gemacht haben.“
Wettbewerb 2011