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Neujahrsanblasen: Die Musik spielt auch bei Schnee und Wind

Neujahrsanblasen

Die Musik spielt auch bei Schnee und Wind

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    Warme Kleidung und flotte Musik halfen den Musikern, der nassen Kälte und den starken Schneeschauern zu trotzen. Trotz des schlechten Wetters wurden alle Bürger in Eresing und Pflaumdorf mit der Neujahrsmusik begrüßt.
    Warme Kleidung und flotte Musik halfen den Musikern, der nassen Kälte und den starken Schneeschauern zu trotzen. Trotz des schlechten Wetters wurden alle Bürger in Eresing und Pflaumdorf mit der Neujahrsmusik begrüßt. Foto: Foto: Alwin Reiter

    Eresing/Pflaumdorf Gut eingepackt und mit Fingerhandschuhen ausgerüstet sind in zwei Gruppen die Bläser des Eresinger Musikvereins durch die Gemeinde gezogen und haben ihren musikalischen Neujahrsgruß an die Bürger überbracht.

    Immer wieder wurden die Musiker von starkem Schneeschauer und stürmischen Winden auf ihrem Weg durch die Ortschaft überrascht, was aber die Spieler nicht davon abhielt, ihr „Schönes Prag“, „Bozener Bergsteigermarsch“, „Meine Heimat“ und viele weitere Stücke zum Besten zu geben, trotz eisiger Hände und Schnee auf dem Kopf.

    Auf die Frage, wie lange sie unterwegs sein werden, meinte Posaunist Alexander Loy: „In Eresing etwa drei Stunden und in Pflaumdorf etwa eine Stunde.“ Beide Musikgruppen wurden jeweils geleitet von Jürgen Hartmann und Michael Klotz. Nach vierstündigem Musizieren freuten sich die Spieler wieder auf ihre warmen Wohnstuben.

    Beim Neujahrsanblasen handelt es sich um eine alte Tradition im süddeutschen Raum, wobei das neue Jahr mit Blasmusik auf der Straße begrüßt wird. Dieser Brauch gehört zu den sogenannten Lärm- und Weckbräuchen. (ar)

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