Zum Faschings-Kehraus hat sich der Gaudiwurm am gestrigen Dienstag durch Hofstetten geschlängelt. Im Zwei-Jahres-Rhythmus greift der Burschenverein Begebenheiten aus dem Gemeindeleben auf, die auf den teilnehmenden Wagen dargestellt und vom Faschingsprinzenpaar in gereimter Form verkündet werden. Der vom Gemeinderat eingeschlagene Sparkurs war es, der die Burschen heuer besonders beschäftigte. Mit Fluchttreppe und Brandmeldeanlage ausgestattet, ist die frisch renovierte Mehrzweckhalle in ihren – und der mancher Vereine – Augen eine „Wenig-Zweckhalle“. Denn für einen Bühnenanbau wollte die Gemeinde kein Geld ausgeben, und auch die Sanierung der Herrenklos blieb aus. „Fürs Herrenklo war nix mehr da, drum sch... ma jetzt wie vor 100 Jahr“, reimte Faschingsprinz Johannes.
Dass die Feuerwehr Hofstetten aus Spargründen einige Monate auf nicht mehr TÜV-konformen Reifen unterwegs war, wurde ebenfalls angesprochen - und dargestellt. Das sei auch kein Schaden, meint der Prinz, der dem Bürgermeister die Worte in den Mund legte: „Des geht, wenn di koana aufhalt.“
Mehr Informationen in der Printausgabe des LT.