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Gemeindehaushalt: Die Zeichen stehen weiter auf Wachstum

Gemeindehaushalt

Die Zeichen stehen weiter auf Wachstum

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    Der Finninger Gemeinderat will das Gewerbegebiet erweitern und hat Gelder für den Kauf von Grundstücken im Haushalt bereitgestellt.
    Der Finninger Gemeinderat will das Gewerbegebiet erweitern und hat Gelder für den Kauf von Grundstücken im Haushalt bereitgestellt. Foto: Stephanie Millonig

    Auf Wachstum stehen die Zeichen in der Gemeinde Finning. Deutlich geworden ist dies in der jüngsten Gemeinderatssitzung, als der Haushalt beschlossen wurde. Kämmerer Reinhold Vögele stellte den Plan vor. Die Umsetzung des neuen Baugebietes Leitenberg III spült in diesem Jahr Geld in die Gemeindekasse, die nächsten Baugebiete sind schon in der Planung.

    Für die Gewerbesteuer setzt Vögele wie im Vorjahr 600 000 Euro an Einnahmen an, wenngleich 2011 etwa 100000 Euro weniger von den Gewerbetreibenden bezahlt wurden. Dafür steigt der Einkommensteueranteil um 90000 auf 830000 Euro. Weitere Einnahmen hat die Gemeinde aus den Grundsteuern mit 137000 Euro sowie aus dem Kiesverkauf mit 35000 Euro.

    Im Vermögenshaushalt stehen einige Investitionen an. So soll eine Heizzentrale im Schulgebäude entstehen (Kosten 390000 Euro). Wie Bürgermeister Fritz Haaf im Gespräch mit dem LT sagte, sei die Heizung in den kalten Februartagen defekt geworden. Ob die Heizung, die inzwischen über 20 Jahre alt sei, nur repariert oder eine neue Anlage beispielsweise mit Holzpellets angeschafft werde, sei noch offen und werde in der nächsten Gemeinderatsitzung beraten.

    Außerdem sind Gelder für Grundstückskäufe für das Baugebiet Leitenberg III, die Fortsetzung des Baugebietes Kreuzberg und eine Erweiterung des Gewerbegebietes vorgesehen. Zudem stehen der Straßen- und Wasserleitungsbau im neuen Wohngebiet Leitenberg III mit 308000 Euro an. Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf 1,6 Millionen Euro, so der Kämmerer. Finanziert werden soll dies aus Grundstücksverkäufen samt Beiträgen sowie aus Zuwendungen. Zurückgezahlt werden soll auch ein Darlehen in Höhe von 577500 Euro, sodass die Gemeinde dann schuldenfrei wäre. Mehr zum Haushalt berichtet die Print-Ausgabe des Landsberger Tagblatts.

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