„Ja, das ist Musik“, lautete der Titel des Eröffnungsmarsches beim Frühjahrskonzert der Trachtenkapelle Apfeldorf. Und ja, die 26 Musiker um Dirigent Georg Kölbl jun. lieferten eine beschwingte, leichte, unterhaltsame Musik, die bei den gut 300 Zuhörern sofort ins Ohr ging.
Die Apfeldorfer Mehrzweckhalle war festlich dekoriert, das Serviceteam um Küchenchef Hans Resch und Bedienung Erika Maier bestens vorbereitet und die Gäste strömten in freudiger Erwartung zahlreich in den Saal. Der sonst obligatorische Ausflug in die klassische Musik gleich nach dem Eröffnungsmarsch wurde heuer durch eine interessante Zusammenstellung aus dem Musical „The phantom of the opera“ ersetzt. Ins Ohr ging natürlich auch gleich die Schnellpolka von Johann Strauß „Unter Donner und Blitz“, hier konnten die Apfeldorfer Musiker ihre traditionellen Stärken ausspielen. Ebenso bei der „Bayerischen Polka“, bei der Michael Beinhofer als Solist an der Posaune bestach und sofort eine Zugabe geben musste. Ansager und Vorstand Helmut Ehle gab zu, für seine Erklärung einer Syncope das Medium Wikipedia benutzt zu haben, doch diese komplizierten Erläuterungen lösten beim Publikum nur Lachsalven aus. Also forderte Helmut Ehle die Gäste auf, sich lieber das Stück „The syncopated clock“ anzuhören, denn der wechselnde Rhythmus des Weckers weist ganz eindeutig die Syncopen auf.
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