Startseite
Icon Pfeil nach unten
Landsberg
Icon Pfeil nach unten

Architekturpreis: Eine bewohnbare Skulptur

Architekturpreis

Eine bewohnbare Skulptur

  • |
  • |
  • |
    Siegerobjekt Bewohnbare Skulptur: Mit dem „Haus 11 x 11“ haben Architekten und Handwerker den Architekturpreis „geplant und ausgeführt“ gewonnen.
    Siegerobjekt Bewohnbare Skulptur: Mit dem „Haus 11 x 11“ haben Architekten und Handwerker den Architekturpreis „geplant und ausgeführt“ gewonnen. Foto: Loy

    Eresing Eine bewohnbare Skulptur und ein Siegerobjekt: Das „Haus 11 x 11“ hat nicht nur einen ungewöhnlichen Namen, sondern auch den Architekturpreis „geplant und ausgeführt“ gewonnen. Auch leben lässt es sich in diesem Gebäude sehr angenehm.

    Der Augsburger Architekt Titus Bernhard und sein Team sowie das Handwerksunternehmen der Gebrüder Loy aus Eresing haben den Architekturpreis „geplant und ausgeführt“ gewonnen, der erstmals auf der Internationalen Handwerksmesse in München verliehen wurde.

    Hohe Qualität der Arbeit

    Der Preis soll außergewöhnliche Leistungen in der Partnerschaft zwischen Bauhandwerkern und Architekten würdigen. Wie eine bewohnbare Skulptur steht das „Haus 11 x 11“ am Wörthsee. Die rötlich schimmernden Holzlamellen der Fassadenverkleidung streben ohne Traufe über die Dachflächen bis zur asymmetrisch angeordneten Dachspitze.

    Das Wohnhaus, konzipiert für eine vierköpfige Familie, fügt sich wie ein Monolith ins Landschaftsbild. Josef und Peter Loy sehen den Preis als Wertschätzung für die hohe Qualität ihrer Arbeit. Die Firma der Gebrüder Loy, in der 14 Mitarbeiter die Bereiche Zimmerei, Hochbau und Schreinerei abdecken, hat die Holzlamellenfassade gebaut, die dem prämierten Haus seinen einzigartigen Charakter verleiht. „Die Abdichtung zum Baukörper sowie die Unterkonstruktion waren die besondere Herausforderung bei diesem Auftrag“, erinnert sich Zimmerermeister Peter Loy an die Arbeit. Der staatlich geprüfte Bautechniker führt mit seinem Bruder Josef, der Bauingenieur ist, den 1912 gegründeten Familienbetrieb. „Haus 11 x 11“ – der Name leitet sich von den Außenmaßen des Gebäudes ab, macht nicht nur die Bauherren stolz, sondern hat auch den planenden Architekten Titus Bernhard sowie die Gebrüder Loy begeistert.

    Juryvorsitzender Rainer Hilf, Vorstandsmitglied der bayerischen Architektenkammer, lobte das Siegerobjekt als „großzügige, höchst ästhetische und zugleich konstruktiv, bauphysikalisch wie energetisch äußerst innovative Auffassung und Gestaltung eines Wohngebäudes“.

    Im Internet

    Weitere Informationen: www.loy-holzbau.de

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden