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Bauausschuss: Einwände ohne Folgen

Bauausschuss

Einwände ohne Folgen

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    Für den geplanten Anbau an die Platanenschule hat der Bauausschuss jetzt eine weitere Voraussetzung geschaffen: Der Bebauungsplan wurde entsprechend abgeändert.
    Für den geplanten Anbau an die Platanenschule hat der Bauausschuss jetzt eine weitere Voraussetzung geschaffen: Der Bebauungsplan wurde entsprechend abgeändert. Foto: Thorsten Jordan

    Der Anbau an die Platanenschule geht in die nächste Runde. Ohne Gegenstimme fällte jetzt der Bau-, Planungs- und UmLandsberger weltausschuss den notwendigen Satzungsbeschluss im beschleunigten Verfahren zur 5. Änderung des Bebauungsplanes „West III-E“.

    Daran änderten auch die Einwände einiger Anlieger des Fliederwegs, der an den künftigen Schulanbau für die Ganztagesbetreuung der Grundschule grenzt. Bislang sieht der Bebauungsplan lediglich eine Hausmeisterwohnung für das Areal im Westbereich der Schule vor. Daher, so erkläre Claus Müller, Referatsleiter im Bauordnungsamt, müsse der Plan für den Anbau geändert werden: „Wir haben fünf Alternativen untersucht, die jedoch alle nicht zielführend waren.“ Daher bleibe es bei dem zweigeschossigen (Erdgeschoss plus erster Stock) Anbau, der allerdings eine Option für ein weiteres Stockwerk beinhalte.

    Insgesamt werde eine Gesamthöhe von unter vier Metern (3,85) eingehalten und nicht, wie ein Anwohner befürchtet, zu einer Gebäudehöhe von acht Metern kommen. Claus Müller: „Dies wäre erst bei einem zweistöckigen Ausbau der Fall und selbst dann würde sich das Gebäude in die Umgebung einfügen.“ Außerdem würden sämtliche abstandsflächen zu den Nachbargebäuden genau eingehalten.

    Auch der Einwand, die demografische Entwicklung der Bevölkerung mache einen solchen Anbau überflüssig, wies Claus Müller mit dem Hinweis auf bereits erfolgte Untersuchungen die Schülerentwicklung in Landsberg betreffend zurück. Vielmehr sei das Raumprogramm an der Platanenschule bereits jetzt mehr als nur ausgereizt und benötige dringend eine Entlastung.

    Die Regierung von Oberbayern hatte bereits im März grünes Licht für den vorzeitigen Baubeginn gegeben. Die Gesamtkosten für den Schulerweiterungsbau: 1,59 Millionen Euro.

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