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Festival: Elfen und Faune

Festival

Elfen und Faune

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    Die Feuershow von 1st-element begeisterte alle zur späten Stunde.
    Die Feuershow von 1st-element begeisterte alle zur späten Stunde.

    Aichach Tausende Liebhaber von Zauberwesen aus anderen Welten wurden am Wochenende beim Elfenfestival auf Schlossgut Blumenthal in Aichach im Geiste der Natur beseelt und genossen das traumhafte Ambiente rund um das Schloss. „Die Natur wertzuschätzen und auch einmal Danke zu sagen und nicht immer nur zu nehmen“, so erklärt Organisatorin Julia Baus die Botschaft dieses Festes.

    „Herbei, herbei ihr lieben Leut! Kommet und staunet“ kündigt rufend und trommelnd der Gauklervogel alias Thomas Willhöft dem Volk die Höhepunkte im Programm an. Er selbst erzählte zauberhafte Feenmärchen und Geschichten.

    Im Schlossinnenhof wurden an 50 Elfenständen Kunsthandwerk, Schmuck und vieles mehr aus Naturprodukten feilgeboten. Auch kulinarisch wurden die Besucher verwöhnt. Da gab es Feentrünke, Met, Gebrautes, Maiskolben, Gebratenes und süße Leckereien mit wundersamen Namen wie Faunsalat, Elfentraumkugeln oder Zwergen-schmaus. Auf der Wiese im Schlossinnenhof fanden immer wieder Aufführungen statt. Unter einem Baldachin wurden die Tänzerinnen von Therese Isele-Juraske von einem großen Faun und König Lodron begrüßt. Sie zeigten den Lotusblumentanz und einen Fächerschleiertanz. Höhepunkte waren jedoch wie jedes Jahr die Elfenpfade, bei denen man in die Elfen- und Zwergenwelt eintauchen durfte. Die Bewohner von Blumenthal waren die Schauspieler. Das Bayerische Fernsehen drehte einen Film von der Reise durch die Elfenwelt geführt von König Lodron und seiner Tochter, der Elfenprinzessin im wilden Schlosspark, der sonst für Besucher nicht zugänglich ist.

    Dort sammelte der Popologieprofessor von den lachenden Kindern Nasenpopel für den Popeltroll. „Wir brauchen die Popel dringend fürs nächste Jahr“ schmunzelte er, und stellte eine Box bereit, in die jeder Popel spenden konnte. Über schlafende Elfen, das Zwergendorf, Kränze flechtende und Blütenbrote backende Elfen ging es in den Wunschkreis, wo Wünsche in Erfüllung gehen. Auf der Blumenwiese tummelten sich allerlei Feen, Zwerge, Lamas, Elfen und Faune arbeiteten, machten wundersame Geräusche oder pflückten Blumen. Sogar ein schneeweißes Einhorn konnte man bewundern. Am Ende versammelte Lodron alle um den großen Kupferkessel um eine Wundersuppe zu kochen, die er recht feuchtfröhlich mit Schwung über die Besucher verteilte. Bei den Zelten der Freunde des Mittelalters, die auch tanzten, bemerkte ein kleiner Bub: „Meine Schwester wird gerade als Fee geschminkt, das ist Mädchenkram, Ich bin lieber bei den Rittern“.

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