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Jahresversammlung: Emma will Fotovoltaik auf Kiesgrube

Jahresversammlung

Emma will Fotovoltaik auf Kiesgrube

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    Die emissionsfreie Mobilität am Ammersee wollen Hans-Peter Bailer (links) und Armin Klößel vom Verein Emma-Netz e.V. aus Utting vorantreiben.
    Die emissionsfreie Mobilität am Ammersee wollen Hans-Peter Bailer (links) und Armin Klößel vom Verein Emma-Netz e.V. aus Utting vorantreiben. Foto: Renate Greil

    Utting Im überschaubaren Kreis hielt der Verein Emma-Netz e.V. seine erste Jahresversammlung ab. An die zwanzig Mitglieder hat der Verein, der sich im letzten Jahr mit dem Ziel, emissionsfreie Mobilität am Ammersee zu erreichen, gegründet hatte.

    Vorsitzender Hans-Peter Bailer verwies auf die Erfolge im vergangenen Vereinsjahr. Mit den eigenständigen Organisationen Emma-Strom und Emma Car GbR unter dem Dach des Vereins wurde eine Fotovoltaikanlage als Bürgerkraftwerk auf dem Dach der Uttinger Sporthalle installiert und ein Car-sharing mit einer Ausleihe von zwei Elektroautos, den Stromos, und einem Hybrid-Fahrzeug, einem Toyota Prius, eingerichtet.

    Als nächstes großes Projekt stellt sich der Vorsitzende vor, auch auf der ehemaligen Kiesgrube am Sulzfeld eine Fotovoltaikanlage zu errichten. Dazu könne ein Energielehrpfad mit sechzehn Stationen um die Anlage herum eine Anlaufstelle beispielsweise für Schulen sein. „Landschaftlich kann eine solche Anlage so eingebettet werden, dass das Ortsbild nicht gestört wird“, so Breier. Außerdem arbeite man an einem Konzept, wie eine Mission in Südafrika energetisch umgerüstet werden könnte.

    Wie zweiter Vorsitzender Armin Klößel berichtete, sei die Nachfrage beim neuen Geschäftszweig Carsharing noch überschaubar. Als neuer Kunde konnte die Gemeinde Utting gewonnen werden, sagte er (LT berichtete). Schriftführer Karl H. Mayer ergänzte, dass der Verein dem Bundesverband Carsharing beigetreten sei. Das bedeutet auch, dass Mitglieder von Emma Car weitere Carsharing-Netze in anderen Städten nutzen können.

    Er berichtete auch, dass an neuen Systemen für Mitfahrer gearbeitet werde. Per App könnten dann Smartphone-Benutzer Sammeltaxis rufen oder Mitfahrer und Fahrer zusammenbringen. „Wir sind ein kleiner Kreis, der versucht etwas voranzutreiben“, sagte Bailer. Die Mitgliedschaft koste zwanzig Euro pro Jahr, erläuterte Kassenwart Michael Müller. (rg)

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