Startseite
Icon Pfeil nach unten
Landsberg
Icon Pfeil nach unten
Greifenberg
Icon Pfeil nach unten

Kreistag: Entscheidung vertagt

Kreistag

Entscheidung vertagt

  • |
  • |
  • |
    Entscheidung vertagt
    Entscheidung vertagt

    Greifenberg Über die Zukunft des Warmfreibades in Greifenberg soll jetzt im März entschieden werden. Am 13. März werde im Kreisausschuss diskutiert und zwei Wochen später eine Grundsatzentscheidung des Kreistages erfolgen, teilt Wolfgang Müller, der Pressesprecher des Landratsamtes mit. Ursprünglich hätte schon gut einen Monat früher eine Entscheidung fallen sollen. Die Zeit werde genutzt, um die beschädigten Rohre des Beckens noch einmal mit einer Kamera zu befahren.

    Bisher war je einmal in Kreisausschuss und Kreistag über das Für und Wider der Sanierung des maroden Nichtschwimmerbeckens gesprochen worden. Mehrere altersbedingte Spannungsrisse an den Leitungen des Beckens hatten die Finanzverwaltung veranlasst, dem Kreisausschusses zwei Lösungen zu präsentieren: die Reparatur der Rohrleitungen für mindestens 60000 Euro oder die Stilllegung des 33 Meter langen Beckens. Der Ende November gefasste Beschluss des Kreisausschusses, das Becken stillzulegen, zu verfüllen und stattdessen einen Spielplatz zu errichten, hatte Kritik hervorgerufen (Landsberger Tagblatt berichtete).

    Am 23. Dezember hatte sich in Landsberg ein Förderverein gegründet, der sich den Erhalt der Bäder des Landkreises zur Aufgabe gemacht hat und zunächst vor allem die Zukunft des Bades in Greifenberg im Blick hat. Der Förderverein zum Erhalt und zur Unterstützung der Bäder des Landkreises Landsberg hat zurzeit 33 Mitglieder, darunter auch die Bürgermeister aus Greifenberg, Eching und Schondorf. „Es werden täglich mehr“, sagt Vorsitzender Markus Wasserle. Mittlerweile gehe es nicht mehr nur darum, Spendengelder für die Sanierung des Beckens zu sammeln, sondern um ein Gesamtkonzept für die Entwicklung des Warmfreibades in den nächsten Jahren.

    In Gesprächen mit Landrat Walter Eichner wurde der neue Fahrplan festgelegt, sagt Kreisrat Markus Wasserle. Im Februar solle es zudem eine Infoveranstaltung geben, in der das Konzept vorgestellt wird. Mit der Verlegung der Sitzungen in den März bleibt nach Meinung von Wolfgang Müller nun ausreichend Zeit für Gespräche zwischen Förderverein und Finanzverwaltung. Nach der Entscheidung Ende März könnten eventuelle Umbau- oder Sanierungsarbeiten bis zum Start der Badesaison erfolgen. „Sechs Wochen reichen aus.“

    Über das Warmfreibad im benachbarten Greifenberg diskutierte unlängst auch der Gemeinderat in Windach. Gemeinderat Gerd Neugebauer hatte vorgeschlagen, Windach solle sich an der Sanierung des Beckens beteiligen. Das Thema stand aber nicht auf der Tagesordnung der Sitzung. Mit 7:7-Stimmen lehnte der Gemeinderat ab, darüber eine Entscheidung zu fällen.

    Markus Wasserle, der in Windach lebt, war als Besucher in der Sitzung. Über den Beschluss sei er nicht traurig. Die lebhafte Diskussion (siehe Bericht Seite xx) habe gezeigt, dass auch in Windach Interesse am Warmfreibad in Greifenberg besteht. Er geht davon aus, dass Windach mit im Boot sein wird, wenn konkrete Maßnahmen vorgeschlagen werden. Ein Konzept sei aber notwendig. (smi, wu)

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden