Ein großer Strohhaufen liegt im Wildschweingehege im Landsberger Lechpark. Und der Strohhaufen bewegt sich. So sieht es auf den ersten Blick zumindest aus. Wer genau hinsieht, entdeckt etwa zehn äußerst niedliche Gründe, warum da so viel Bewegung herrscht: die Frischlinge sind da. Und sie wuseln im wärmenden Stroh herum, das ihre Mütter zurechtgelegt haben. Wie Dr. Gerhard Gaudlitz, Leiter des städtischen Forstamts, mitteilt, sind die Wildschweinbabys heuer zeitig dran – normalerweise kommen sie erst ab März zur Welt. Dass die Bachen das Nest vor (und nicht in) den Holzhütten errichtet haben, ist laut Gaudlitz ebenfalls ungewöhnlich. Es scheint also nicht nur ein entzückender, sondern auch ein spezieller Wurf zu sein, den die Besucher im Wildpark bestaunen können.
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