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Jahresversammlung: Feuerwehr stark gefordert

Jahresversammlung

Feuerwehr stark gefordert

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    Gewählte und Geehrte bei der Ascher Feuerwehr (vorne von links): Andreas Steger, Matthias Gröber, Nikolaus Metzger, Manfred Rock, (hinten von links) Armin Schmid, Wolfgang Kornes, Xaver Wiedenmann, Norbert Baumgartner und Kreisbrandinspektor Robert Waldhauser.
    Gewählte und Geehrte bei der Ascher Feuerwehr (vorne von links): Andreas Steger, Matthias Gröber, Nikolaus Metzger, Manfred Rock, (hinten von links) Armin Schmid, Wolfgang Kornes, Xaver Wiedenmann, Norbert Baumgartner und Kreisbrandinspektor Robert Waldhauser. Foto: Foto: Andreas Hoehne

    Asch Weiter kräftig gestiegen ist die Einsatztätigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Asch. Wie dem Bericht des Kommandanten Manfred Rock bei der Jahresversammlung in der Restauration Blätz zu entnehmen war, wurden die 38 Aktiven im Vorjahr 29-mal alarmiert. In den beiden Vorjahren waren nur 21 und 22 Einsätze gezählt worden. Neu gewählt wurde in der Versammlung der Vorstand des 169 Mitglieder zählenden Feuerwehrvereins. Jeweils einstimmig bestätigt wurden dabei der Vorsitzende Wolfgang Kornes und Schriftführer Armin Schmid. Als Zweiter Vorsitzender wird Jürgen Hefele von Matthias Gröber abgelöst, die Kasse verwaltet künftig Nikolaus Metzger anstelle von Robert Windstetter.

    In seinem Rechenschaftsbericht ging Kommandant Rock detailliert auf die einzelnen Einsätze ein. Die spektakulärsten Alarmierungen waren der Brand eines Bauernhofs in Leeder Anfang August, das Feuer in einer Trafostation im Ascher Gewerbegebiet im November und ein Wohnungsbrand an der Ascher Bahnhofstraße am 23. März. Dabei war der Wohnungsmieter schwer verletzt worden. Dass es ihm mittlerweile wieder gut geht, davon konnten sich die Anwesenden selbst überzeugen, denn er nahm an der Versammlung teil.

    Gut klappt die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Ostallgäu. Die Ascher Wehr wurde zu zwei „grenzüberschreitenden“ Einsätzen gerufen. Zum einen war es ein Verkehrsunfall auf der Staatsstraße vor Lengenfeld und zum anderen ein Gartenhausbrand in Lengenfeld, bei dem man allerdings nicht mehr eingreifen musste. Gleich doppelt in Aktion trat die Wehr am 13. Mai. Nachdem man sechs Stunden mit der Sicherung des Gottesdienstes und der Rückführung der Pieta zur Stockkapelle beschäftigt gewesen war, brannte in der Nacht in Leeder noch ein Feldstadel.

    Außerhalb ihrer eigentlichen Tätigkeit waren die Vereinsmitglieder in die örtlichen Veranstaltungen wie etwa dem Weihnachtsmarkt eingebunden, berichtete Vorsitzender Wolfgang Kornes.

    Bestens bewährt hat sich bei den Hochzeiten der Aktiven ein „Security- und Cateringservice“, den man allerdings besser nicht über die Notrufnummer buchen sollte. Zum Ende des Jahres hin war man an der Sanierung der Heizung und Toiletten im Florianstüberl im Feuerwehrhaus beteiligt. Diesen Einsatz in dem gemeindeeigenen Gebäude würdigte Zweiter Bürgermeister Norbert Kees und bedankte sich für die insgesamt gute Zusammenarbeit.

    Für den 25-jährigen aktiven Dienst zeichnete Kreisbrandinspektor Robert Waldhauser Norbert Baumgartner und Xaver Wiedenmann mit dem Ehrenzeichen des Innenministers aus. (hoe)

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