Schwifting „Jedes Jahr ein neuer Baum!“ Unter dieser Devise pflegte der Maibaumverein Schwifting den jahrzehntelangen Brauch am Kriegerdenkmal. Heuer ist der hochgewachsene Dorfschmuck genau 30 Meter und 30 Zentimeter lang. Das Besondere daran: Er wurde von Pfarrer Georg Guggemos gestiftet und vor dem Aufstellen in Anwesenheit der Dorfjugend sowie des Gemeinderates – an der Spitze Bürgermeister Schaller – und einer Reihe von Gemeindebürgern gesegnet.
Dank für die Arbeit
„Der Maibaum soll“, so Pfarrer Guggemos vor seiner Benediktion, „Zeichen unserer Gemeinschaft, aber auch Dank für die gemeinsame Arbeit sein.“ Was die Schwiftinger Tradition seit jeher auszeichnet, ist: Der Baum wird erst tags davor im Wald gefällt und dann im Ort quasi „frisch aufbereitet“. Das heißt, in die Rinde wird ein bayerisches Rautenmuster geschnitten, wobei die Spitze des Baumes ihr Nadelkleid behält und mit weißblauen Bändern verziert wird. (her)