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Abitur: Ganz im Zeichen der „Kuh“

Abitur

Ganz im Zeichen der „Kuh“

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    Erster G8 Jahrgang verlässt das Rhabanus-Maurus-Gymnasium: „Erstligisten“ des Jahrgangs Natalie Peter (1,1), Stefanie Poschlod (1,2), Stefan Hör (1,2) und Timo Wölfl (1,2).
    Erster G8 Jahrgang verlässt das Rhabanus-Maurus-Gymnasium: „Erstligisten“ des Jahrgangs Natalie Peter (1,1), Stefanie Poschlod (1,2), Stefan Hör (1,2) und Timo Wölfl (1,2). Foto: Foto: Stefanie Merlin

    St. Ottilien Mit einem Ständchen haben sich am Freitag 70 Abiturienten nach acht Jahren am Rhabanus Maurus-Gymnasium von ihrer Schule verabschiedet. Vor der musikalischen Schlussnote der Absolvia hatten die Abiturienten ihre Reifezeugnisse aus der Hand von Erzabt Jeremias Schröder erhalten.

    Neben „nachhaltigem Engagement“ für die Schulfamilie hinterließ der junge Abschlussjahrgang eine lebensgroße schwarzgefleckte Kuh als Abiturdenkmal in Anspielung auf die neu eingeführte „Q“-ualifizierungsstufe.

    Von ihrem Mottotier dürften sich die Abiturienten auch das unaufgeregte, ausgeglichene Wesen abgeschaut haben, das dem Jahrgang so „manche Unwägbarkeit und die Beschleunigung im neuen System mit G8 und reformierter Oberstufe überwinden half und sehr gute Ergebnisse einbrachte (90 Prozent Einser- und Zweierkandidaten)“, war bei der Feier zu hören.

    Breitgefächertes Engagement

    Von höherer Bedeutung als die Schnitte sei für die Schulfamilie das breitgefächerte Engagement des scheidenden Jahrgangs gewesen. „Noch nie durfte ich so viele Beilagen zum Abiturzeugnis ausstellen wie ausgerechnet bei diesem Jahrgang des G8“, so der Schulleiter Michael Häußinger.

    „Die Muße zur Pflege der eigenen Begabung muss trotz der Reformen gewährt bleiben“, betonte Häußinger und hob damit auf den altgriechischen Ursprung des Wortes Schule ab: „Schole“ ist mit „Muße, freie Zeit“ zu übersetzen. Wer als Schüler Zeit hatte seinen Neigungen, auch den künstlerischen, sportlichen und sozialen, nachzugehen, brauche Persönlichkeitsbildung später nicht in Selbstfindungskursen nachzuholen, so Häußingers Credo.

    Zur Entschleunigung geraten

    Zur Entschleunigung riet auch Erzabt Jeremias. Außerdem gab er den Schulabgängern das Motiv des neuen Brunnens im Schulinnenhof mit auf den Weg und verband damit die Einladung zur Rückkehr nach St. Ottilien: „Anders als sonst rieselt das Wasser hier nicht von der Mitte zum Rand und verschwindet, sondern es kehrt in die Mitte zurück.“ Jonathan Skudlik, dankte im Namen der Abiturienten „für richtig schöne acht Jahre“ in denen sie ihre Talente hätten ausleben können und sich in der Gemeinschaft wohl gefühlt hätten. Dass aufgrund der Neuerungen eine enge Zusammenarbeit und somit eine besondere Verbindung zwischen Schülern und Lehrern entstanden ist, bestätigten die „Erstligisten“ des Jahrgangs Natalie Peter (1,1), Stefanie Poschlod (1,2), Stefan Hör (1,2) und Timo Wölfl (1,2). Als Elternvertreterin beglückwünschte Susanne Plesch die Schulabgänger und Karin Schmalz überreichte in Vertretung der Ehemaligenvereinigung Confoerderatio Ottiliensis den mit je 150 Euro dotierten „Tu was-Preis“ für herausragendes außerschulisches Engagement an Theo Beyer und Julian Rehfeuter.

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