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Ruethenfestverein: Gegen Unwetter versichert

Ruethenfestverein

Gegen Unwetter versichert

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    Tobias Wohlfahrt (links) zeichnete das neue Ehrenmitglied Anne Helminger mit dem Silbernen Ruethenfestzweig aus und ehrte auch Franz Krauß für seine Verdienste um den Ruethenfestverein.
    Tobias Wohlfahrt (links) zeichnete das neue Ehrenmitglied Anne Helminger mit dem Silbernen Ruethenfestzweig aus und ehrte auch Franz Krauß für seine Verdienste um den Ruethenfestverein. Foto: Julian Leitenstorfer

    Landsberg Der Ruethenfestverein hat ein neues Ehrenmitglied: Anni Helminger bekam diese seltene Auszeichnung im Rahmen der Mitgliederversammlung des Vereins verliehen, bei der auch Tobias Wohlfahrt „im Paket“ mit seinem Vorstandsteam im Amt bestätigt wurde.

    „Es gibt kaum ein Ruethenfestkind, das nichts von ihr trägt.“ Seit den 70er-Jahren ist Anne Helminger bei diesem über die Grenzen Landsbergs hinaus bekannten Kinderfest dabei. Seit den 90er-Jahren in leitender Funktion richtete sie die Nähstube ein, die seither für viele Kostüme und vor allem auch für deren Erhalt verantwortlich zeichnet. Bei zehn Festen war sie aktiv, jetzt, so hat sie für sich entschieden, sei es an der Zeit, kürzerzutreten, die Verantwortung für den Kostümfundus abzugeben. Eine Nachfolgerin hat sie auch schon gefunden: Christine Mayer, die während der vergangenen beiden Feste im Team Helminger mitgearbeitet hat.

    Bevor es zu den Neuwahlen der Vorstandschaft kam, berichtete Tobias Wohlfahrt von bevorstehenden Projekten wie der erneuten Aufführung des Freilufttheaters „Licca Line – Eine lange Fahrt ins sagenhafte Damasia“ am 16., 17., 23. und 24. Juni im Rahmen der 850-Jahr-Feier (LT berichtete). „Ich habe es den mitwirkenden Kindern damals schon bei der Premiere versprochen, dass sie das Stück nach dem regenbedingten Ausfall noch einmal aufführen dürfen.“ Allerdings werde sich die jetzt geplante Aufführung unterscheiden, und zwar durch veränderte Texte deutlich gestrafft. Aus zwei Stunden und zehn Minuten werden so maximal eine Stunde und 25 Minuten. Alle Fördermittel seien laut Wohlfahrt genehmigt, gegen einen erneuten Ausfall wegen schlechten Wetters wurde diesmal eine Ausfallversicherung abgeschlossen.

    Der Spielort, also der Hauptplatz, bleibe der Gleiche, allerdings „ziehen wir den Bereich wegen der Baustelle kompakt zusammen“, und zwar vor dem Rathaus bis hin zur Herzog-Ernst-Gasse. Dennoch ergäben sich auf der Nordseite 450 Sitzplätze und insgesamt 900 Stehplätze, davon einige von der Sicht her leicht eingeschränkt. Vor dem Marienbrunnen werde eine Fläche für Menschen mit Behinderung errichtet. Die Zugänge zum Aufführungsareal seien vom Schmalzturm, der Ludwigstraße und der Salzgasse her möglich. Das erleichtere das Handling und den Überblick für die Organisatoren, dennoch würden noch Helfer für den Auf- und Abbau gesucht.

    Festumzug hat es nach dem Umbau leichter

    Für eine logistische Verbesserung fürs Ruethenfest hält Wohlfahrt den neuen Hauptplatz. Die neue Straßenführung ermögliche dem Fest-umzug aus der Herzog-Ernst-Gasse gerade auf die Straße einzuziehen – also künftig keine engen Kurven mehr und damit auch keine kritischen Situationen.

    Die abschließende Neuwahl benötigte dann deutlich weniger Zeit als Tobias Wohlfahrt für seinen Rechenschaftsbericht („Der Ruethenfestverein steht gesund da“). Das von ihm vorgeschlagene Team wurde im Block bestätigt: Tobias Wohlfahrt (Vorsitzender), Heike Neumeyer (stellvertretende Vorsitzende, Geschäftsführerin), Otto Wermescher (Schatzmeister), Charly Hecht (Festzeichenverkauf, Absperrungen), Bernhard Tobisch (Festzugleiter), Inge Egger (Werbung, Öffentlichkeitsarbeit) und Gudrun Braml (Schriftführerin).

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