Utting Die Zeiten im Container sind für die Uttinger Hortkinder vorbei: Am Freitag sind die neuen Räumlichkeiten in der Schule mit dem Durchtrennen eines roten Bandes offiziell eröffnet worden. In einer „Rekordzeit“ (O-Ton Bürgermeister Josef Lutzenberger) von fünf Monaten sind zwei frei gewordene Klassenzimmer umgestaltet worden. Sie befinden sich in dem Gebäudetrakt westlich der Turnhalle.
Architekt Peter Gradl erläuterte, dass die Räume mit Leichtbauwänden unterteil worden seien. In einem Klassenzimmer hat ein Zimmer für die Leiterin Platz gefunden sowie ein hellblau gehaltener Raum, in dem Hausaufgaben gemacht werden. Im anschließenden Musikzimmer befinden sich jetzt zwei Sofas. Die Vorgabe „möglichst geringer Aufwand“ brachte es mit sich, dass der 45 Jahre alte Linoleumboden wieder aufgefrischt, aber nicht ersetzt wurde. Auch die Möbel wurden aus dem Container übernommen. Das zweite Klassenzimmer erstrahlt in freundlichem Gelb, hier sind das Speisezimmer, eine kleine Küche und ein Spielraum mit orangem Teppich untergebracht. Die Baukosten belaufen sich laut Gradl auf rund 100000 Euro, hinzu kommen noch Honorare. Betreut werden derzeit 26 Kinder, damit ist auch ein Notplatz belegt, wie Hortleiterin Melanie Mayer erläutert. Fürs kommende Jahr gebe es schon viele Anmeldungen. Für die neuen Räumlichkeiten will die Gemeinde eine Betriebserlaubnis für 37 Kinder erwirken. Mehr dazu in der Printausgabe des Landsberger Tagblatts.