Am kommenden Sonntag eröffnet die Kunsthalle Schloss Seefeld die neue Ausstellung „Licht und Reflexionen“ mit Kunstwerken aus und mit Acrylglas. Die Besetzung ist international. In Zusammenarbeit mit der Galerie c.art in Dornbirn wurden vier Künstler aus Österreich, der Schweiz und den Niederlanden ausgewählt, die sehr unterschiedlich mit Acrylglas und Glas arbeiten.
Auf den ersten Blick beeindrucken die klaren konkreten Kompositionen von Hellmut Bruch aus Hall in Tirol. Einfachste Zeichen wie Linien, Quadrate, oder kleine Kreise leuchten hell aus der Bildfläche heraus. Sie funktionieren tatsächlich ohne Strom, allein durch die Lichtbrechungen an den Kanten oder den in das Material gefrästen Linien, wo das Licht gebündelt wird und in umso kräftigeren Farben zurückstrahlt. Das Geheimnis ist denkbar einfach: Der Künstler arbeitet mit transparentem, farbigem und fluoreszierendem Acrylglas. Neben der technischen Faszination wirken vor allem die nach dem goldenen Schnitt oder der sogenannten Fibonacci-Folge komponierten Formen. Dieses logische Kompositionsprinzip harmoniert hervorragend mit dem kühlen Acrylglas, das in den warmen Farben Rot oder Orangegelb umso heller aufleuchtet, je dunkler der umgebende Raum ist. Termine Die Ausstellung „Licht und Reflexion“ wird am 20. Mai um 11 Uhr eröffnet. Zu sehen ist sie bis zum 17. Juni in der Kunsthalle Schloss Seefeld, Schlosshof 7. Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag von 13 bis 18 Uhr. Mehr zur Ausstellung finden Sie in der Printausgabe des LT.