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Buch: Immer ein passendes Geschenk

Buch

Immer ein passendes Geschenk

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    Eine Vielzahl von Neuerscheinungen gibt es derzeit in den Landsberger Buchhandlungen zu lesen. Bei der Qual der Wahl soll diese Seite ein wenig helfen und einige der interessantesten Neuerscheinungen präsentieren. Aber auch einige Bücher aus den vergangenen Jahren sind dabei, die immer wieder schön zum Lesen sind.
    Eine Vielzahl von Neuerscheinungen gibt es derzeit in den Landsberger Buchhandlungen zu lesen. Bei der Qual der Wahl soll diese Seite ein wenig helfen und einige der interessantesten Neuerscheinungen präsentieren. Aber auch einige Bücher aus den vergangenen Jahren sind dabei, die immer wieder schön zum Lesen sind. Foto: Fotos. Sibylle Seidl-Cesare, Thorsten Jordan und Julian Leitenstorfer

    Landsberg Die ruhige Zeit hat begonnen, doch wir alle wissen, dass das schon längst nicht mehr das passende Attribut für die Weihnachtszeit ist. Um so schöner ist es, an den freien Tagen rund um Weihnachten zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen. Ein gutes Buch, ob nun spannender Krimi, Historiendrama oder Liebesschnulze ist da immer der passende Begleiter. Die LT-Redakteurinnen Alexandra Lutzenberger, Regina Miller und Redaktionsleiter Dieter Mitulla schmökerten zusammen mit Buchhändlerin Ingrid Asam, der Buchhandlung Verza und der Landsberger Stadtbücherei in Neuerscheinungen und besonderen Büchern der letzten Jahre. Hier eine kleine persönliche Auswahl als Lesetipp für die Weihnachtszeit:

    Ist es sinnvoll die große Liebe zu verlassen und der Karriere hinterher zu jagen? Guillaume Musso beantwortet diese Frage in seinem Roman „Lass mich niemals gehen“ mit einem eindeutigen Nein. Sein Ethan hat alles hinter sich gelassen: Freunde und Liebe. Der machte Karriere als Psychologe und umschwärmter Medienstar. Doch nun steht er am Wendepunkt: Seine ehemalige Liebe hat ihn zu ihrer Hochzeit eingeladen und seine Tochter, von der er bisher nichts wusste, steht vor der Tür. Musso stellt seinen Helden in verschiedene Zeitebenen, lässt ihn einen Tag wie in „Täglich grüßt das Murmeltier“ immer wieder erleben, mit unterschiedlichem Ausgang und einem sehr untypischen Happy End. Ein Buch mit viel Tiefgang und Fantasie. Spannend zu lesen.

    „Lass mich niemals gehen“, Guillaume Musso, Roman, aufbau-Verlag, ISBN: 978-3-7466-2582-9.

    Psychologe Joe O’Loughlin ist erfolgreich im Beruf, schwer krank und lebt von seiner Frau getrennt. Er ermittelt gerne selbst, wie so viele andere Krimihelden, bei Mordfällen. Für Fans des Genres ist „Todeswunsch“ eine gelungene Bereicherung im Krimisektor. Robotham schreibt packend eine Geschichte über einen alternden Mann mit Selbstzweifeln, der versucht die Freundin seiner Tochter von Mordvorwürfen zu befreien. Denn die frühreife Sienna soll ihren Vater umgebracht haben. Sienna kann sich allerdings an nichts erinnern und O’Loughlin macht sich auf, die Wahrheit herauszufinden. Ein packender Psychothriller für lange Winterabende.

    „Todeswunsch“, Michael Robotham, Roman, Goldmann-Verlag, ISBN 978-3-442-31249-8.

    Maria wird bald 17 und liebt es, in den Brüdern Karamasow zu lesen. Es ist der Sommer 1990, ein Bauerndorf nahe der deutsch-deutschen Grenze, die keine mehr ist. Das junge Mädchen lebt bei einer Familie und ihrem jungen Freund. Dort erlebt sie, was der Begriff Familie eigentlich bedeutet – und eine Liebesgeschichte zu einem älteren Mann, die sie aus der Bahn wirft. Den 40-jährigen Henner umgibt eine tragische Lebensgeschichte, und er hat für das Mädchen eine charismatische Ausstrahlung, der sie sich nicht entziehen kann. Die beiden erleben eine Liebesgeschichte, die auch den Leser mit voller Wucht trifft und ihn mit in die Geschichte zieht. Das Mädchen erzählt mit einfachen Worten, weiß nicht, was da so massiv mit ihr geschieht, erlebt, was Schuld und bedingungslose Liebe bedeuten können und auch aus einem Menschen machen können. Der erste Roman von Daniela Krien, der einen im Innersten trifft und ein wenig traurig zurücklässt.

    „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“, Daniela Krien, Roman, Graf-Verlag, ISBN: 978-386220-019-1.

    Klingt es nicht romantisch: „Der Garten des ewigen Frühlings“ – ein Roman von Christina Lopez Barrio. Doch der Titel trügt, die Geschichte um die Frauen der Familie Laguna ist alles andere als frühlingshaft romantisch. Sie ist düster, spielt Ende des 19. Jahrhunderts in einem kastilischen Dorf, sprachlich klar und packend. Die Geschichte beginnt mit der schönen Clara Laguna, sie gehört zu einer Familie,auf der ein jahrhundertelanger Fluch lastet. Die Frauen sind dazu verdammt, nur Töchter zu gebären, die dann von der Liebe ihres Lebens verlassen werden. Clara erleidet das gleiche Schicksal, ihr Geliebter schenkt ihr allerdings ein Haus mit einem riesigen Garten. Egal, welche Jahreszeit dort gerade herrscht, in diesem Garten herrscht immer Frühling. In den Herzen der verlassenen Frauen ist es allerdings Winter. Ihre Schicksale fesseln den Leser an die Buchstaben des Romans, der eine ganz eigene Sprache hat. Manchmal derb, direkt und doch so poetisch. Ein Roman, der von der ersten Zeile an fesselt mit einem hoffnungsvollen Ende: Denn eines Tages kommt ein Junge auf die Welt...

    „Der Garten des ewigen Frühlings“, Christina Lopez Barrio, Roman, Droemer-Verlag, ISBN 978-3-426-19896-4.

    Edie ist ebenso eigenwillig wie originell. Eine Überlebenskünstlerin, die in der Arktis lebt und dort mit dem Tod eines amerikanischen Touristen konfrontiert wird. Sie lebt in Ellesmere Island, ein paar hundert Kilometer südlich des Nordpols. Eine einsame Eislandschaft. Die Inuit-Frau und Arktis-Jägerin führt zwei Touristen bei einem Jagdausflug. Einer der Männer wird erschossen, doch die Dorfältesten wollen die Sache auf sich beruhen lassen. Für Edie kein gangbarer Weg, sie will die Wahrheit erfahren und verliert auf dem Weg dahin einige ihrer Freunde, denn sie hat mächtige Feinde.Eine undurchsichtige Geschichte, deren Lösung viel mit der Natur zu tun hat. Die Arktis hat die Hauptrolle.

    „Im Eis“, Melanie McGrath, Kindler-Verlag, Roman, ISBN 978-3-463-40594-0.

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