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Aufführung: In Epfach ist das Jubiläumsfieber ausgebrochen

Aufführung

In Epfach ist das Jubiläumsfieber ausgebrochen

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    Turbulent geht es im Theaterstück „Jubiläumsfieber“ des Trachtenvereins Epfach zu – und das vor durchaus realem Hintergrund. Denn der Trachtenverein feiert dieses Jahr tatsächlich seinen 100. Geburtstag.
    Turbulent geht es im Theaterstück „Jubiläumsfieber“ des Trachtenvereins Epfach zu – und das vor durchaus realem Hintergrund. Denn der Trachtenverein feiert dieses Jahr tatsächlich seinen 100. Geburtstag. Foto: Foto: Gisela Klöck

    Epfach Sie ist nicht nur Autorin und Regieführende, sondern auch Darstellerin in einer Person: die Epfacherin Maria Schweiger. In diesem Jahr ließ sie sich von dem bevorstehenden 100-jährigen Jubiläum des Trachtenvereins „Lechroaner“ inspirieren und hat die Herausforderung eines selbst geschriebenen Stückes mit Bravour gemeistert. Ihre heitere Komödie „Jubiläumsfieber“ hatte nun Uraufführung.

    Maria Schweiger als Oma Theres Ringberger und zwölf weitere Darstellerinnen und Darsteller, die allesamt ganz hervorragend in ihre Rollen passen, lassen während der vier Akte keine Langeweile aufkommen. In den Pausen spielen die jungen Musiker Uli Linder und Fabian Eglhofer im Duo. Als der Vorhang sich zum ersten Mal öffnet, fühlt man sich versetzt in den sonnigen Süden. Dialoge zwischen dem vor dem Jubiläumsstress geflüchteten Baugeschäftsbesitzer Thomas Ringberger (Alexander Winel), seiner Frau Rosi (Irmgard Hein) und ihren Kindern Vroni (Christine Schweiger) und Max, der von dem erstmals auf der Bühne stehenden Philipp Guggenmos gespielt wird, sind so authentisch, dass jeder der Besucher die dargestellten Situationen erleben könnte.

    Im Last-Minute-Urlaub auf Mallorca kann die Familie jedoch nicht abschalten. Alle sind mit ihren Gedanken im Heimatort, bei dem 100-jährigen Jubiläum „Heimatliebe“, das bevorsteht. Wie Rosi Ringberger es schafft, dass der zweite Akt nun schon zu Hause spielt, wird hier nicht verraten. Daheim wartet nicht nur Oma Theres, sondern auch eine unglaubliche Neuigkeit, in die nur fünf Personen eingeweiht werden dürfen. Nur zu gerne würde Nachbarin Frieda Muck (Loni Moser) wissen, was da vor sich geht. Simon (Martin Spindler), ein Verehrer aus Spanien, erscheint ebenso im turbulenten Geschehen, wie der Ehrengast Caroline (Anna Gruber) und Vronis Freundin Petra (Martina Edenhofer).

    Dem Vereinsvorsitzenden Michael (Christian Würth), dem Frisör Robert (Andreas Spindler), Thomas Ringberger und dem Baugehilfen Hans (gespielt von Christian Herbst) läuft die Zeit davon. Denn bei der „Neuigkeit“ geht es um eine Menge Geld, das es aber nicht umsonst gibt. Es muss Hand angelegt werden und die Zeit läuft – schon in wenigen Tagen ist die Jubiläumsfeier.

    Auch das Publikum darf mitmachen

    Ein „Wasserproblem“ lässt Monteur Erwin (Hubert Kretzler) auf der Bühne erscheinen, der für Verwechslungen sorgt. Die Missverständnisse lösen sich jedoch auf und im letzten Akt fühlt man sich 100 Jahre zurückversetzt, denn plötzlich erscheinen alle im historischen Outfit, Toni Draxl und seine Bläsergruppe marschieren ein, und als der Prinzregent erscheint, wird am Ende des Stücks auch das Publikum ins Geschehen mit einbezogen. Die Epfacher Theaterbesucher können sich noch zweimal anstecken lassen vom „Jubiläumsfieber, und erfahren, wie es ausgeht.

    Termine Das „Jubiläumsfieber“ wird am Samstag, 30. April, und am Sonntag, 1. Mai, ab 20 Uhr im Epfacher Haus der Vereine nochmals aufgeführt. Reservierungen nimmt Familie Spindler unter 08869/1222 entgegen.

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