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Kindergarten: In drei Schritten die Gebühren anpassen

Kindergarten

In drei Schritten die Gebühren anpassen

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    Von 8 Uhr bis 12 Uhr oder zu einem anderen Zeitpunkt: Die vierstündige Kernzeit für Regelkinder ab drei Jahren im Apfeldorfer Kindergarten legt der Elternbeirat selbst fest.
    Von 8 Uhr bis 12 Uhr oder zu einem anderen Zeitpunkt: Die vierstündige Kernzeit für Regelkinder ab drei Jahren im Apfeldorfer Kindergarten legt der Elternbeirat selbst fest.

    Apfeldorf Künftig müssen Eltern in Apfeldorf mehr Kindergartengebühren zahlen. In einem Drei-Stufen-Schritt soll die Anpassung erfolgen. Dies beschloss der Gemeinderat am Montagabend einstimmig.

    Die Räte einigten sich auf eine Erhöhung jeweils zum 1. Mai und zum 1. September dieses Jahres sowie zum 1. Januar 2013. „Die Kinder der Eltern, die dann in diesem Kindergartenjahr ausscheiden, sind damit auch ein bisschen belastet“, sagte Rätin Rosi Beinhofer, die durch den Drei-Stufen-Plan, der im Mai beginnt, eine faire Regelung für alle Eltern sieht.

    „Die Personalkosten sind der größte Teil der Gesamtkosten“, sagte Bürgermeister Georg Epple. Der Beschluss der Gemeinderäte ist nahezu identisch mit dem Vorschlag von Wolfgang Hentschke, Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Reichling. Stellvertretend für Hentschke informierte Roland Simon, Kassenverwalter der VG Reichling, die Gemeinderäte über die Anpassung. Eine Erhöhung in drei Stufen ist laut Simon in Anlehnung an die Tariferhöhungen gewählt worden. Diese seien auch in drei Schritten erfolgt.

    Ein Kindergarten finanziere sich durch staatliche Zuwendungen, durch Gemeindezuschüsse und durch die Elternbeiträge. Diese machen nach Simons Angaben mit einem Anteil von 20 Prozent den geringsten Anteil aus.

    Hentschke sah in seinem Vorschlag auch eine festgesetzte vierstündige Kernzeit für Regelkinder ab drei Jahren vor. Simon nannte die Vorteile: „Die Betreuerinnen können ungestört mit den Kindern arbeiten, es gibt keine Störungen im Ablauf und das Personal kann besser eingeteilt werden.“ Als Kernzeit, in der die Regelkinder immer im Kindergarten sind, könnte der Elternbeirat beispielsweise die Zeit von 8.15 bis 12.15 Uhr festlegen. Wenn die Kinder mehr als vier Stunden betreut werden sollen, können Eltern bis zu fünf Stunden Betreuung oder auch mehr buchen. Der Trend, dass Kinder länger im Kindergarten sind, steigt laut Simon an.

    Kostenloses Hineinschnuppern

    „Der Tarifabschluss über die Personalkosten war nicht kalkulierbar“, sagte Epple. Die nächste Gebührenanpassung erfolge im Januar 2014. Wenn ein Kind nach der Mitte des Monats in den Kindergarten kommt, fallen keine Gebühren für die Eltern an, wie Epple erklärte. Er sagte: „Zum Schnuppern für die Kinder ist das ganz gut.“ Dann könne man sehen, ob das Kind schon bereit ist für den Kindergarten.

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