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Landesmusikfest: In „verkehrter“ Tracht

Landesmusikfest

In „verkehrter“ Tracht

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    Tagsüber gab´s an jeder Ecke der Stadt Tanz und Musik.
    Tagsüber gab´s an jeder Ecke der Stadt Tanz und Musik. Foto: Andreas Frey

    Die Stadt Weilheim hat viel Platz für die Blasmusik, und die Blasmusik hat viel Platz in Bayern: Dies war das unausgesprochene Mottos des elften Bayerischen Landesmusikfests, das über vier Tage hinweg unsere Nachbarkreisstadt zum Klingen brachte. Mehrere Veranstaltungen täglich, die meisten davon öffentlich, vereinten kleine und große Auftritte, musikalische Wettbewerbe, Gala-Konzerte und eine Liveshow des Fernsehens.

    Die Weilheimer Stadtkapelle setzte mit ihren Gepflogenheiten wichtige Orientierungspunkte im Festablauf, schließlich ist sie es, die heuer ihr hundertjähriges Bestehen feiert und darum die Aufgabe der Organisation vom Musikbund Ober- und Niederbayern „an den Hals gehängt“ bekam. Nicht weniger als zwei Jahre liefen die Vorbereitungen im Hintergrund, doch die wichtigsten Nebenfaktoren – gutes Wetter und gute Laune der Besucher – gab’s einfach als Geschenk des Himmels obendrauf.

    Eine verbindende Kraft in Bayern

    Dass die Blasmusik eine verbindende Kraft Bayerns ist, machte die Auswahl der Kapellen deutlich. Neben der gastgebenden Stadtkapelle spielten der Musikverein Hohenroth– wenige Kilometer vor Thüringen – und die Blaskapelle aus Wasserburg am Bodensee, direkt angrenzend an Württemberg. Hier sorgten eine symphonische Norwegen-Fantasie und der „Fluch der Karibik“ für Schwung.

    Tipp Noch bis Freitag ist die TV-Show „Auf geht’s“ als Livestream bei www.br.de abrufbar. Zum Nachhören gibt’s einen Eindruck vom Landesmusikfest auf BR-Klassik am Donnerstag, 7. Juni, ab 18 Uhr. Weitere Blasmusikfestivals sind das Huosigaufest am Wochenende 21./22. Juli in Grafrath und das Oberlandler Bezirksmusikfest am Wochenende 1./2. September in Rottenbuch. Mehr über das Festwochenende lesen Sie in der Printausgabe des LT.

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