Landsberg Der LT-Bericht vom Samstag über die städtischen Pläne, durch den Bau eines neuen Weges den Lechstrand vom Inselbad abzuhängen, haben über das Wochenende zu Kritik im Internet geführt.
Im Onlineforum des Landsberger Tagblatts schreibt „Funkentratzer“: „Zugangskontrolle mit anschließender Vorrangstellung eines unnötigen Fußwegs. Nun sehen wir wohl einer Verkleinerung des Inselbades entgegen.“ Auch auf der Facebook-Seite des LT kommt Kritik: „Sehr schade, zudem man sich an weiteren Plätzen dank Glasscherben und Müll nicht an den Lech legen kann! Ich denke, die Leute werden wieder mehr an die Baggerseen fahren, als sich ins Inselbad zu legen!“, meint Michael Matschiner.
„Vergammeln lassen“
Auch Steffen Peschgens mag sich mit der Idee, den Lechstrand vom Inselbad abzuhängen, nicht abfinden: „Leider hat die Stadt den ehemals schönen Strand (früher feinster Kies, wie heute im LT zu sehen) erst vergammeln lassen, und als das die Leute nicht vertrieben hat, wird halt zugesperrt. Andere Städte legen künstlich Strände in ihren Innenstädten an, um die Attraktivität zu erhöhen.“
Michael Schmid widerspricht der Aussage von Stadtwerkechef Norbert Köhler, es habe bisher noch niemand aus Protest seine Karte zurückgegeben: „Das mit den Jahreskarten stimmt leider nicht. Mein Vater hat ein Schreiben an Herrn Köhler abgegeben, mit seiner Jahreskarte dabei.“
Auf der „inoffizellen Fanseite von Landsberg am Lech“ auf Facebook hat auch Moritz Leiner seinen Kommentar abgegeben: „Der Lechstrand war eine perfekte Ergänzung zum Inselbad und er wurde viel benutzt. Für mich persönlich kommt das Verbot so rüber, als würde dieser schöne Ort wieder einmal der Bürokratie zum Opfer fallen... Warum kann man nicht einfach selbst haften, wenn man sich dort aufhält?“ (lt)
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