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Sportzentrum: Landsberger Eishalle wird saniert

Sportzentrum

Landsberger Eishalle wird saniert

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    Der nördliche Teil der Parkplätze (im Bild rechte Einfahrt beim Schlagbaum) wird in den nächsten Monaten wegen der Baustelleneinrichtung gesperrt sein. Für 3,27 Millionen Euro wird die Eishalle bis zum August saniert und größtenteils auf einen moderneren Standard gebracht werden.
    Der nördliche Teil der Parkplätze (im Bild rechte Einfahrt beim Schlagbaum) wird in den nächsten Monaten wegen der Baustelleneinrichtung gesperrt sein. Für 3,27 Millionen Euro wird die Eishalle bis zum August saniert und größtenteils auf einen moderneren Standard gebracht werden. Foto: Foto: Thorsten Jordan

    Noch kämpft das Team des EV Landsberg um den Klassenerhalt in der Eishockey-Oberliga, doch wenn die Saison dann beendet ist – gleich, ob mit oder ohne Klassenerhalt – und die kleinsten Eishockeycracks am 27. März ihr Mini-Turnier absolviert haben, rücken Handwerker und Arbeiter im Sportzentrum am Hungerbachweg an, um die auf insgesamt 3,27 Millionen Euro veranschlagte Sanierung der Eissporthalle in Angriff nehmen.

    Schon seit einigen Tagen sind immer wieder Handwerker in der betagten Halle am Hungerbachweg unterwegs, begutachten Kabinentrakt, Deckenkonstruktion, elektrische Leitungen, Licht- und Tonanlage und alles, was einer dringenden Erneuerung bedarf. „Das sind die Vorbesichtigungen, die schon parallel zum laufenden Betrieb gemacht werden können“, erklärt Diplomingenieurin Ulla Höß vom städtischen Bauamt. Sie leitet die Sanierungen an der Eissportanlage, die am Montag, 4. April, dann in die Vollen gehen wird. Ende August, so lautet der ehrgeizige Zeitplan, sollte dann alles fertiggestellt sein. „Wir denken doch, den Zeitplan, so sportlich, wie er auch ist, einhalten zu können.“ Die Zuversicht begründet die Architektin mit der Tatsache, dass doch sehr viele an der Sanierung beteiligten Firmen aus der Region stammen. Das erlaube den unmittelbaren Kontakt bei kurzen Reaktionszeiten auf eventuell sich abzeichnende Bedürfnisse und Änderungen. Auch die vom Finanzausschuss der Stadt bewilligte Summe von 3,27 Millionen Euro wird für die Sanierung ausreichen: „Die werden wir gut einhalten können, da die Vergabe in einer günstigen Zeit erfolgen konnte.“

    Verlässt nun der letzte Eishockeyspieler am Sonntag, 27. März, nach einem Miniturnier die Eishalle, wird damit begonnen, das Eis abzutauen. Dies wird rund fünf bis sechs Tage dauern. Gleichzeitig wird die Baustelle eingerichtet. Das geschieht südlich der Halle auf dem dortigen Parkplatz, der in den nächsten Monaten dann nur noch eingeschränkt zur Verfügung stehen kann.

    Die Hallentechnik bedarf dringend einer Erneuerung

    Die wichtigsten Maßnahmen beschreibt Ulla Höß wie folgt: So müsse zunächst der Brandschutz erneuert werden. Das bedeute konkret den Einbau von Türen, die den aktuellen Brandschutzanforderungen genügen, den Einbau einer Brandmeldeanlage, Rauch-Wärme-Abzug-Öffnungen im Hallendach und Fluchttüren aus den Umkleidekabinen.

    Auch die Technik der Eissporthalle, die im Jahr 1980 erstellt wurde, bedarf einer dringenden Ertüchtigung. So werden die Umkleidekabinen durch eine neue Lüftungsanlage versorgt, Verkabelung, Beleuchtung und andere elektronische Einbauten kommen neu hinzu. Die Lautsprecheranlage, für viele Besucher der Eishockeyspiele ein Gräuel, wird durch eine neue „elektroakustische Anlage“ ersetzt.

    Was sicherlich die Spieler und alle anderen Sporttreibenden in der Eishalle besonders freuen dürfte: Die Sanitäreinrichtungen stehen ebenso auf der Erneuerungsliste wie die gesamte Heizungsanlage. Zusammen mit einer energetischen (Dämmung, Fassade, Dach, neue Fenster und Türen) und einer Sanierung der Oberflächen (Fliesen, Böden) dürften den Sportlern in der kommenden Saison moderne und den Standards entsprechende Umkleidemöglichkeiten zur Verfügung stehen.

    Eine besondere Herausforderung dürfte mit dem Hallendach auf die Spezialisten warten. Nachdem dort ja schon im vergangenen Jahr vor allem aus Sicherheitsgründen die Holzbinder saniert wurden (LT berichtete), kümmert man sich dort nun um die Dichtigkeit, die Dämmung und Eindeckung. Die Fassade der Halle wird ausgebessert, gestrichen und Sonnenschutzfolien aufgebracht. Apropos Schutzfolie: In der Halle wird eine Low-E-Decke (Low-Emissivity-Decke) eingebaut. Dabei handelt es sich um eine Folie, die aus einem mit Aluminium bedampften Gewebe besteht, das einen sehr geringen Emissionsgrad besitzt. Die Wärmestrahlung vom Dach auf die Eisfläche wird minimiert und damit die zur Eisbereitung nötige Energie reduziert.

    Für jeweils 18000 Euro, und das wird vor allem die Fans und Besucher der Spiele des EV Landsberg freuen, werden zwei neue Kioske im Halleninnenbereich entstehen.

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