Startseite
Icon Pfeil nach unten
Landsberg
Icon Pfeil nach unten
Landsberg
Icon Pfeil nach unten

Stadttheater: Lebendige Kulturvielfalt

Stadttheater

Lebendige Kulturvielfalt

  • |
  • |
  • |
    „Waisen“ mit dem Schauspielhaus Wien.
    „Waisen“ mit dem Schauspielhaus Wien.

    Landsberg „Das Landsberger Stadttheater gehört den Menschen aus der Stadt und ihrer Umgebung. Dafür machen wir hier ein Gesamtkulturprogramm mit mittlerweile über 240 öffentlichen Kulturveranstaltungen, das allen etwas bietet“, so Theaterleiter Florian Werner zum neuen Stadttheaterprogramm.

    Mit dem Angebot im Sprechtheaterbereich möchte Werner dem Publikum in dieser Spielzeit besonders die „junge und brandneue Dramatik“ nahebringen. Höhepunkte seien dafür die Besuche des Schauspielhauses Wien, erstmals in Landsberg, mit „Waisen“ (6. März) und des Staatstheaters Hannover mit „Das blaue, blaue Meer“(19. Juni).

    Er freue sich über den starken Zuspruch gerade des jungen Publikums. Beim Beitrag des Landsberger Stadttheaters zu den Kulturtagen bei der 850-Jahrfeier in Landsberg gehe es, so Werner, nicht um Geschichte, das Theater wolle vielmehr einen Beitrag zur lebendigen Kulturvielfalt der Stadt bieten. Literatur, junges Theater, Film und Musik werden hier aufeinandertreffen und im Mai mit einer bairisch-türkischen Party mit Essen und Livemusik und dem Film „Crossing the bridge“ für Unterhaltung sorgen. Der langjährige Regieassistent von Hans Neunfels, Wolfgang Nägele, bekam im November den Kulturförderpreis des Landkreises überreicht. Für die Kulturtage und die 850-Jahrfeier hat er seiner Heimatstadt ein eigenes Stück geschaffen. „Komm, wir machen Revolution“ heißt es und bringt die Zeit der Räterepublik in Bayern nach Landsberg. Viele Landsberger Gruppen wirken bei dieser Produktion mit.

    Vielfältige Themen in neuer Saison

    Theaterleiter Werner freut sich auf ein „wunderbares Theaterfrühjahr und einen spannenden Theatersommer“. Landsberg sei eine Stadt zum Wohlfühlen und Genießen, und im Stadttheater habe man dazu in der neuen Saison wieder jede Menge Gelegenheit. Die Themen seien vielfältig. Der Mikrokosmos Familie, die Isolation in der urbanen Gesellschaft, Materialismus, Moral und die Ohnmacht der Gesellschaft.

    Zwei Beispiele: Das Theaterstück „Nichts“ nach einem Roman von Jane Teller und der „Zementgarten“ sind zwei Stücke, die sich vor allem mit dem Leben junger Menschen beschäftigen. Was hat im Leben wirklich Bedeutung, fragt die dänische Autorin Teller in „Nichts“ und bietet einen drastischen Einblick in die Wertegesellschaft und einem Menschen der sich ihr und dem „Berg der Bedeutung“ verweigert. Regisseur Konstantin Moreth brachte bereits mehrere beeindruckende Inszenierungen nach Landsberg. Sein Stück „Der Zementgarten“ ist ein Beitrag zu den Landsberger Kulturtagen mit der Musik von Peter Voigtmann. Vier Geschwister leben in einer verlassenen Siedlung, ihre Eltern sterben. Keiner kommt, keiner bemerkt es, der Außenkontakt ist spärlich. Schleichend nimmt die Zuneigung zwischen Julie und ihrem Bruder zu. Übernehmen sie Verantwortung für die Familie oder eskalieren die Emotionen?

    „Auch das Literaturtheater fehlt nicht“, so Werner. Beispiele sind: Ibsen klagte die Doppelmoral der Gesellschaft in „Die Stützen der Gesellschaft“ an, Shakespeare stellte in seinem letzten Stück „Der Sturm“ das Wissen über die Macht. „Much Ado About Nothing“ sei eine der besten Komödien im Programm, und beim Familientheater könne man sich auf den Clown PIC freuen. Highlights bei der Musik sind: das Gitarrenfestival (19. bis 22. April), Trovesi und Coscia (11. März.), Tied & Tickled Trio (16. März) und Quadro Nuevo (August).

    Karten Abos gibt es bis zum 3. Februar. Der allgemeine Vorverkauf für die Veranstaltungen von März bis August beginnt am Montag, 6. Februar. Karten gibt es im Theaterbüro, Telefon 08191/ 128333 (Öffnungszeiten Montag bis Freitag 10 bis 12.30 Uhr und Donnerstag 15 bis 18 Uhr. Oder beim Kartenservice des LT im Reisebüro Vivell, Telefon 08191/ 917412.

    In Internet

    Weitere Infos unter www. stadttheater-landsberg.de.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden