Bei der Suche nach einem neuen Trinkwasserbrunnen waren die Gemeinden Hofstetten und Thaining bisher vom Pech verfolgt. Bei zwei Probebohrungen ging man jeweils leer aus (LT berichtete), jetzt soll ein letzter Anlauf gemacht werden. Südwestlich von Hagenheim soll noch einmal gebohrt werden.
Zuvor hatte die Gemeinde Wünschelroutengänger engagiert. „Es waren drei da. Jeweils mit unterschiedlichem Ausgang“, berichtet Hofstettens Bürgermeister Benedikt Berchtold. Einem Vorschlag schenkt der Rathauschef aber besonders viel Vertrauen. „Er liegt ganz in der Nähe der ersten Borstelle. Damals kamen zwei bis drei Liter pro Sekunde. Das war aber zu wenig.“ Sollte auch die dritte Bohrung nicht das gewünschte Ergebnis bringen, dann wird man wohl nach Obermühlhausen ausweichen. „Schon vor 20 Jahren hat man dort erkundet und Pumpversuche durchgeführt“, so Berchtold. Zwar sei man damals erfolgreich gewesen, allerdings müsse man zunächst klären, ob dort immer noch ausreichend Wasser vorhanden ist. Außerdem wäre der Standort äußerst kostspielig.
„Wir müssten eine lange Leitung zu unserem jetzigen Brunnen legen. Das kostet viel Geld und auch das Einzugsgebiet wäre nicht so günstig“, erklärt der Hofstettener Bürgermeister. Der Standort, an dem jetzt gebohrt wird, sei dagegen nahezu ideal, weil er in der Nähe der Hochbehälter der beiden betroffenen Gemeinden liegt.