St. Ottilien Dawei Li, Schüler am Rhabanus-Maurus-Gymnasium in St. Ottilien, hat beim Bundeswettbewerb Mathematik einen ersten Preis gewonnen. Dies gelang ihm als Einzigen unter 69 Teilnehmern, meldet die Schule.

Dawei Li wurde im Dezember 1995 in Schanghai geboren, ging in Fürstenfeldbruck in die Grundschule und besucht seit 2006 das Rhabanus-Maurus-Gymnasium. Er fiel wiederholt durch hervorragende Leistungen im Fach Mathematik auf. Mehrmals gewann er Preise beim Känguru-Wettbewerb, teilweise mit voller Punktzahl, was äußerst selten sei.
Beim 11. Landeswettbewerb (konzipiert für Mittelstufenschüler) gewann er 2008 in der ersten Runde als Unterstufenschüler einen 2. Preis, und 2009 (7. Klasse) war er mit voller Punktzahl Landessieger in der 2. Runde. Nun nahm der 14-Jährige als Schüler der 8. Klasse beim Bundeswettbewerb Mathematik teil. Dabei sind die anspruchsvollen Aufgaben, unabhängig vom Alter, für alle Schüler gleich, wobei diese prinzipiell eher für Schüler ab der 10. Klasse gedacht sind.
Der Bundeswettbewerb Mathematik wird von Verein "Bildung und Begabung" veranstaltet, der Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft zur Begabungs- und Begabtenförderung.
In der ersten Wettbewerbsrunde in diesem Jahr mussten vier Aufgaben bearbeitet werden. Eine davon lautete beispielsweise so:
"Gegeben sind 9999 Stäbe mit den Längen 1, 2, ..., 9998, 9999. Die Spieler Anja und Bernd entfernen abwechselnd je einen der Stäbe, wobei Anja beginnt. Das Spiel endet, wenn nur noch drei Stäbe übrig bleiben. Lässt sich aus diesen ein nicht entartetes Dreieck bilden, so hat Anja gewonnen, andernfalls Bernd. Wer kann den Gewinn erzwingen?"
Die Lösung würde die Länge dieses Artikels sprengen, sie umfasst nämlich eineinhalb DIN A 4-Seiten. Nachzulesen ist sie im Internet unter www.bundeswettbewerb-mathematik.de. (ger)
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