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Sagen vom Lechrain: Mit Hammer oder Holzbeil

Sagen vom Lechrain

Mit Hammer oder Holzbeil

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    Hier im Sachsenrieder Forst soll das Osterzeller Buchmännle einst gehaust und die Menschen erschreckt haben.
    Hier im Sachsenrieder Forst soll das Osterzeller Buchmännle einst gehaust und die Menschen erschreckt haben. Foto: Julian Leitenstorfer

    Der Denklinger Ortschronist Paul Jörg hat im Rahmen der LT-Serie über Sagen vom Lechrain weiter gestöbert – und ist im Buch „Allgäuer Sagen“ von Hermann Endrös und Alfred Weitnauer mehrfach fündig geworden: Zwischen dem Fuchstal und dem angrenzenden Ostallgäu hat sich, alten Erzählungen nach, allerlei Mysteriöses zugetragen. „Bei der Recherche ist mir auch eingefallen, wie man früher Graberde holte im nahen Sachsenrieder Forst – und dabei immer hoffte, nicht dem Osterzeller Buchmännle zu begegnen“, berichtet Jörg schmunzelnd und erzählt die Geschichte vom Buchmännle:

    In der Osterzeller Gegend geisterte früher nämlich das Buchmännle im Forst umher, das zur Kategorie der „wilden Männle“ im Allgäuer Land zählte. Diese Gesellen waren zwergenhafte Gestalten, deren Körper ein zotteliges Haarkleid bedeckte und die Gesichter ein langer Schnauz- und Kinnbart zierte. Sie waren eher drollig und possierlich und gar nicht furchterregend. Sie stammten wahrscheinlich aus der Heidenzeit, weil sie nämlich das Kreuz gefürchtet haben.

    Was es sonst noch zu den Buchmännle zu berichten gibt, lesen Sie in der Printausgabe des Landsberger Tagblatts.

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