Montag, 18. Dezember 2017

Landsberg

18. Dezember 2011 15:00 Uhr

BMW-Kunstadventskalender

Neben Flatz wäre noch Platz

Werk des Uttinger Künstlers Jan Davidoff im BMW-Gebäude am Lenbachplatz enthüllt

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München Die Herren müssen sich strecken, um die Stoffbahnen von herabzuziehen: 2,80 Meter hoch und 1,90 Meter breit ist „Verwachsene Welt“, die Nummer 15 im Kunstadventskalender, die am Donnerstag im BMW-Pavillon enthüllt wurde. Geschaffen hat die großformatige Malerei wie berichtet der Uttinger Künstler Jan Davidoff, angekauft wird sie im Rahmen der BMW-Benefizaktion von der Firma Marc O’Polo. An welcher Wand das Gemälde platziert wird, steht noch nicht fest. Vorstandsmitglied Andreas Baumgärtner kann sich vorstellen, dass der Gang zu den Büros hin passend sein könnte, dort ist auch schon Flatz ausgestellt.

Kunst und Wirtschaft

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Für BMW-Deutschlandchef Karsten Engel ist es wieder eine Freude, „Kunst und Wirtschaft zusammenzubringen“. Heuer findet die Benefizveranstaltung zum vierten Mal statt: 26 Unternehmen kaufen Kunstwerke an und der Erlös aus der Aktion geht in diesem Jahr an die die Kinder-Schlaganfallhilfe. Die von BMW erstandene Holzskultpur „Die Betrachtung“ von Andreas Kuhnlein wird in Engels Büro in München-Freimann ihren Platz finden. Der Bildhauer, der im vergangenen Jahr von unserer Zeitung den Eleonor Holland Kunstpreis verliehen bekam, hat eine in Hockestellung eine Kugel betrachtende Figur geschaffen. Sein Werkzeug ist die Kreissäge.

Jan Davidoff arbeitet dagegen mit dem Pinsel und dem Fotoapparat. Er sammelt auf seinen Reisen Eindrücke, stellt die Komposition am Computer zusammen und schafft aus der Projektion ein Gemälde. „Es passiert auf den Reisen, dass da etwas ist, was mich fasziniert.“ In Israel war es unter anderem die Bauhausarchitektur Tel Avivs. Ein Gebäude liegt der Arbeit „Verwachsene Welt“ zugrunde. Ein Werk übrigens, welches fünf Unternehmen für den BMW-Kunstadventskalender ankaufen wollten, wie die Initiatorin dieses Wohltätigkeitsprojektes, Birgitt Wolff, berichtet.

Der Schauspieler Hannes Jaenicke war Jan Davidoffs Pate und legte im Atelier selbst Hand an: Er bearbeitete mit einer Flex eine Metallplatte, die als Untergrund für das Diptychon „Rauschkauf“ fungierte. Zu verfolgen sind Jaenickes Annäherung an die Malerei in einer kurzen Filmsequenz, die nach der Enthüllung gezeigt wird. Das Diptychon wird im Rahmen der Benefizaktion versteigert werden. Von Ferne ornamental wirkend, werden die schwarzen Muster beim Nähertreten als Personen in einer Menschengruppe erkennbar: Schwarze Konturen auf goldenem und silbernen Hintergrund. Die Konsumkritik entschlüsselt sich diesmal auch im Titel. Eigentlich will es Jan Davidoff aber dem Betrachter überlassen, sich ein Bild zu erschließen.

Enthüllt wird ein Abbild von „verwachsene Welt“ auch an der Fassade des BMW-Gebäudes neben den 14 bereits in München, Berlin oder Köln vorgestellten Arbeiten.

Die Bilder der BMW–Kunstkalenderaktion finden sie auch unter

www.bmw-lenbachplatz.de

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BMW | München | Israel | Berlin | Köln

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