Landsberg Orgelstadt - Chorstadt - Musikstadt. Dies ist ein Dreiklang, wie ihn Oberbürgermeister und Hausmusiker Ingo Lehmann spätestens seit gestern gerne bemüht, seit jenem Zeitpunkt nämlich, als ihm der Landsberger Musiker und Stadtkantor Johannes Skudlik ein brandneues Exemplar des "Landsberger Te Deum" überreichte, das am Freitag, 23. Juli, in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt mit rund 200 Mitwirkenden uraufgeführt wird. Von Dieter Schöndorfer

Ein sichtbares Zeichen der Zusammenarbeit
Darunter werden auch acht Chöre aus Landsberg sein und damit auch gleichzeitig ein sichtbares Zeichen der Zusammenarbeit setzen, die auch der Stadt mittlerweile laut OB Lehmann mehr als nur gut zu Gesicht stehe: "Landsberg erhält durch die Musik, die inzwischen immer wieder überregionales Niveau erreicht, eine positive Ausstrahlung." Das Landsberger Te Deum freue ihn ganz besonders, zumal mit Enjott Schneider ein überaus renommierter deutscher Komponist gewonnen werden konnte. Johannes Skudlik weiß aus der Erfahrung als international tätiger Organist zu berichten, dass Landsberg aufgrund dieser Entwicklung nicht nur sich selbst - zu Recht - als Musikstadt bezeichnen könne, sondern inzwischen auch von außen so wahrgenommen werde.
Inzwischen besetze man mehr als nur eine Nische. Ingo Lehmann: "Dort, wo sich bei uns die großen der Musik engagieren, haben wir Großstadtniveau." So sei das Te Deum, in dem auch eine bekannte Landsberger Melodie eingearbeitet ist, auch so komponiert und arrangiert, dass es nicht nur eine lokale Begebenheit sein wird, sondern auch "überall auf der Welt gespielt werden kann" (Johannes Skudlik). Das Werk ist daher beim Musikverlag Schott, dem führenden Verlag für klassische und zeitgenössische Musik, erschienen, der Text in lateinischer Sprache gehalten.
Entscheidender Brückenschlag zwischen den Musikern
Für Johannes Skudlik, der vor allem auf die gute Zusammenarbeit mit dem Leiter des Vocalensembles und Musiklehrer, Matthias Utz, verweist, ist die Aufführung des Landsberger Te Deum ein ganz entscheidender Brückenschlag zwischen arrivierten Musikern und dem Elitenachwuchs, also dem Kinder- und Jugendchor wie auch dem Vocalensemble.
Bei der Uraufführung in der Stadtpfarrkirche am 23. Juli im Rahmen der Nacht der Romantik wird auch der Komponist Enjott Schneider zu Gast sein.
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