Das Filmfestival Snowdance geht ins dritte Jahr. Bei einer Pressekonferenz in Landsberg erläutere Festivalleiter Tom Bohn, wie gerne die Macher von Snowdance in Landsberg sind und gab einen kleinen Ausblick über die Filme, die vom 29. bis 31. Januar 2016 in Landsberg zu sehen sein werden.
Spielorte werden das Stadttheater, das Olympiakino und erstmal der Altstadtsaal der VR-BankLandsberg-Ammersee sein. „Wir werden uns noch professioneller und internationaler präsentieren“, sagte Bohn, der auch den Festivaldirektor und Schauspieler Heiner Lauterbach mit nach Landsberg gebracht hatt.
In diesem Jahr gebe es eine Zusammenarbeit mit dem Slamdance Film Festival in Utah und Sydney Indie Film Festival.
„Wir streben diese internationale Partnerschaft an.“ Alle 20 Filme, die es in Landsberg zu sehen gibt, werden auch in einem „Best of Snowdance“ nach dem Festival beim Medienpartner Sky zu sehen sein. Während des Festivals kann man in der Likka am Peter-Dörfler-Weg alle Filme in einer Media-Lounge per Computerscreening sehen. Es werden acht Rechner aufgestellt.
Besonders freute sich Bohn, dass der Schauspieler Til Schweiger bei einer Podiumsdiskussion von Snowdance mit dabei sein wird. „Sie wird im Landsberger Stadttheater stattfinden und auch live ins Foyer übertragen werden.“
Man habe in diesem Jahr lauter Filme im Angebot, die independent sind, und zwar auf die Weise, dass sie auch „ihr Geld wert sind“, so Bohn. Keine Filme, die jemand zuhause dreht.
Gute Filme, sagt Bohn, Thriller, Krimis und einen ganz besonderen Eröffnungsfilm: Tim Hahnes „No limits“, eine Dokumentation über den Rennfahrer Alex Zanardi, der seine Beine bei einem Unfall 2001 verlor und trotzdem wieder erfolgreich fährt „Ganz nach dem Motto alles ist möglich, wie in unserem Festival“, so Bohn. „Kuckuck und Esel“ (lief bei den Hofer Filmtagen) von Andreas Arnstedt ist ein besonderer Film, denn ein Autor entführt einen Regisseur, weil er dessen Skript nicht verfilmen will. Weiter im Programm „20 years of madness, „They look like people“ und ein Film, in dem sich ein junger Mann in die Leiche einer jungen Frau verliebt und alles dafür tut, sie zu behalten. Außergewöhnliche Liebesfilme sind eine Besonderheit in diesem Programm.
Jürgen Farenholtz stellte kurz die Sponsoren des Festivals vor: Unter anderem den Medienkonzern Sky Deutschland, Paulaner und die Landsberger Firmen Delo und Horex. „Auch viele kleine Geschäfte in der Innenstadt sind mit dabei, hier hat sich echt etwas getan“, so Farenholtz. Neu sei an den Festivaltagen auch die Snowdance App.
In diesem Jahr werden wieder ein Speed Casting und die Electro Night stattfinden. Letztere in drei Veranstaltungsorten: Im Glücklich, der Sonderbar und im Stadttheater.
Moritz Wetter von Sky lobte die gute Zusammenarbeit und freute sich auf das zweite Festival, bei dem Sky als Sponsor beteiligt ist. „Wir sehen uns auch als Plattform für solche Dinge und bringen auch mal im Programm kleinere Filme. Aber wird schätzen es auch sehr, wenn das Festival überregional wird.“ Sky wird auf dem Festival – wie schon im letzten Jahr – wieder eine Serie präsentieren.
Diesmal die Deutschlandpremiere der französischen Serie „Versailles.“ In der Hauptrolle: der Brite George Blagden aus Vikings. Die Serie dreht sich um den Sonnenkönig XIV, seine Frauen und seine Politik und gilt als eine der teuersten Serien Europas. Denn laut Internet (Berlin Radar) soll jede Folge der französischen Produktion von „Versailles“ rund 2, 5 Millionen Euro kosten. Und Sky will Snowdance auf im Nachgang aufbereiten und plant auf Sky Demand oder Sky Go alle Filme vom Filmfestival zu zeigen. „Wir sind sehr gerne hier in Landsberg, es ist eine großartige Stadt“, sagt Moritz Wetter.